Unternehmen

Ifo-Geschäftsklima: Tendenz weiter negativ

Lesezeit: 1 min
24.10.2012 10:26
Die Krise in der Eurozone wirkt sich immer stärker auch auf Deutschland aus. Das Geschäftsklima ist inzwischen so schlecht wie seit dem Jahr 2010 nicht mehr. Analysten erwarten eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in den kommenden Monaten.
Ifo-Geschäftsklima: Tendenz weiter negativ

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Geschäftsklima-Index in Deutschland hat den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Der Index erreicht im Oktober nur 100.0 Punkte. Noch im Vormonat waren es 101.4 Punkte gewesen. Damit fällt das Geschäftsklima auch deutlich schlechter aus, als erwartet. Denn Ökonomen waren davon ausgegangen, dass sich die Stimmung bessert und der Index sogar auf 101.6 Punkte steigen wird.

Die jüngste negative Entwicklung des Geschäftsklimaindex' weist darauf hin, dass die Krise in der Eurozone nun auch immer stärker in Deutschland zu spüren sein wird: „Es gibt Zeichen einer Verschlechterung in der deutschen Wirtschaft. Bis jetzt navigierten wir ziemlich gut durch denn Sturm. Das scheint sich nun zu ändern“, sagte Alexander Koch von der UniCredit Forschungsabteilung dem Nachrichtendienst Bloomberg.

Mehr Themen:

Geheime Operation: Bundesbank holt Teile der Goldreserven nach Deutschland zurück

Willsch attackiert Draghi: „EZB agiert wie die Banca d’Italia“

Lohndumping: Schweiz wirft Bilfinger Berger aus dem Land

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Heribert Prantl: „In der Geschichte der Bundesrepublik gab es noch nie so umfassende Eingriffe in die Grundrechte“

DWN-Chefredakteur Hauke Rudolph hat mit Heribert Prantl gesprochen. Der prominente Journalist und Jurist warnt davor, dass der Staat die...

DWN
Politik
Politik Eine neue Geldtheorie soll den sozialistischen Green New Deal durchsetzen

Mit der Umsetzung einer neuen Geldtheorie soll der internationale Green New Deal durchgesetzt werden. Dadurch werde Kritikern zufolge die...

DWN
Finanzen
Finanzen Finanz-Insider: Der Euro ist unrettbar verloren

Durch eine Reihe extremer Maßnahmen ist es EZB und Politik noch einmal gelungen, den Zerfall der Eurozone abzuwenden. Doch die sich...

DWN
Finanzen
Finanzen Explosion der Immobilien-Preise: Mieten lohnt sich immer öfter als Kauf

In 51 von 75 Städten ist die finanzielle Belastung durch die Miete geringer als beim Kauf. Die Unterschiede sind vor allem in den...

DWN
Politik
Politik Österreich: Im Westen verankert, den Blick nach Osten

In der zwölften Folge der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders mit Österreich. Er analysiert die...

DWN
Finanzen
Finanzen Nutzt China den Bitcoin als Finanzwaffe gegen den US-Dollar?

PayPal-Mitbegründer Peter Thiel hat die US-Regierung aufgefordert, Chinas Beziehung zu Bitcoin aus einer geopolitischen Perspektive neu zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Steuern und Abgaben steigen kräftig: Auch Geringverdiener werden jetzt zur Kasse gebeten

Die Steuer- und Abgabenlast ist in Deutschland so hoch wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr und dürfte weiter steigen.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Trotz Pandemie: Investments in Logistik-Immobilien weiter hoch im Milliarden-Bereich

Die Pandemie beeinträchtigt zwar viele Branchen. Doch bleiben die Engagements im Immobiliensektor nach wie vor äußerst hoch.