Finanzen

China: Handyhersteller Xiaomi wächst nicht mehr so rasant

Lesezeit: 1 min
02.07.2015 11:37
Der führende chinesische Handy-Hersteller Xiaomi verkaufte im ersten Halbjahr 34,7 Millionen Smartphones und damit 33 Prozent mehr als vor einem Jahr. Trotzdem wird das Unternehmen sein Gewinnziel für 2015 nicht erreichen. Das Wachstumspotenzial des Smartphone-Markts in China ist offenbar ausgereizt.
China: Handyhersteller Xiaomi wächst nicht mehr so rasant

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Chinas führender Handy-Hersteller Xiaomi bekommt eine Abkühlung auf dem heimischen Smartphone-Markt zu spüren. Im ersten Halbjahr verkaufte das Unternehmen zwar 34,7 Millionen Smartphones und damit 33 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie Konzernchef Lei Jun am Donnerstag mitteilte. Damit dürfte es für Xiaomi allerdings schwer werden, das bereits nach unten korrigierte Ziel von 80 bis 100 Millionen verkaufter Geräte in diesem Jahr zu erreichen. Die Zahlen untermauern die Einschätzung von Experten, dass das Wachstumspotenzial des Smartphone-Markts in China allmählich ausgereizt ist. Laut den Marktforschern von IDC sind die Auslieferungen im ersten Quartal erstmals seit sechs Jahren zurückgegangen. Um unabhängiger vom Heimatmarkt zu werden, ist Xiaomi jüngst nach Indien und Brasilien expandiert.

Die Geräte von Xiaomi gelten in der Volksrepublik als gute Alternative zu den teureren iPhones von Apple. Große Xiaomi-Rivalen in China sind Lenovo und Huawei. Seit der jüngsten Finanzierungsrunde im Dezember wird Xiaomi mit 45 Milliarden Dollar bewertet und gehört damit zu den teuersten nicht-börsennotierten Technologieunternehmen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Nächstes Debakel: Grundsteuer-System von Olaf Scholz auch verfassungswidrig?
08.12.2023

Nach zwei Entscheidungen des Finanzgerichts in Rheinland-Pfalz vor wenigen Tagen droht das maßgeblich einst von Olaf Scholz (als...

DWN
Politik
Politik US-Streitkräfte aktivieren Weltraumkommando in Ramstein
08.12.2023

Mit einem im rheinland-pfälzischen Ramstein stationierten Weltraumkommando für Europa und Afrika rüstet sich das US-Militär für...

DWN
Politik
Politik CSU fordert Wiedereinstieg in die Atomkraft
08.12.2023

Die CSU fordert den Wiedereinstieg in die Nuklearenergie - genauer gesagt, in ihre modernste Varianten.

DWN
Finanzen
Finanzen Acht-Stunden-Dinner ohne Ergebnis - EU hadert weiter mit Schuldenregeln
08.12.2023

Die europäischen Finanzminister haben sich nicht auf eine Reform der Schuldenregeln einigen können. Unabhängig davon steigen die...

DWN
Immobilien
Immobilien Wo gibt es die größten Immobilienangebote unter 250.000 Euro und aufwärts?
08.12.2023

Immobilienpreise sinken, doch die Finanzierungsbedingungen für den Kauf sind schwieriger geworden. Wo gibt es aktuell das größte Angebot...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Ökonom warnt: Deutschland droht Zusammenbruch seiner Wertschöpfung
07.12.2023

Der Schock über die Ergebnisse der jetzt vorgestellten PISA-Studie 2022 ist groß, Deutschland gleitet in eine tiefe Bildungskrise. Über...

DWN
Finanzen
Finanzen Gesetzliche Kassen erwirtschaften Defizit bis Ende September
08.12.2023

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein hohes Defizit verbucht.

DWN
Immobilien
Immobilien Pfandbriefbanken: Höhepunkt der Immobilienkrise liegt noch vor uns
07.12.2023

Die Finanzmärkte wetten darauf, dass die EZB die Zinsen bald wieder senkt. Dies dürfte auch Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben,...