Finanzen

Dax mit größtem Zwei-Tages-Verlust seit 2011

Lesezeit: 1 min
12.08.2015 17:28
Nach der Yuan-Abwertung durch China verlor der Dax am Mittwoch deutlich. Der deutsche Leitindex schließt auf dem niedrigstem Stand seit fünf Wochen.
Dax mit größtem Zwei-Tages-Verlust seit 2011
Der Dax stürzte am Mittwoch ab. (Grafik: ariva.de)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nach der Yuan-Abwertung durch die chinesische Zentralbank sackte der Dax am Mittwoch deutlich ab. Der deutsche Leitindex sank den zweiten Tag in Folge. Der Dax fiel seit Dienstag um insgesamt fast sechs Prozent. Das ist der höchste Zwei-Tages-Absturz seit vier Jahren. Auch die anderen Weltbörsen knüpften an die deutlichen Verluste vom Dienstag an.

Eine schwächere chinesische Währung macht Waren aus anderen Ländern für chinesische Käufer teurer; umgekehrt stärkt sie die Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Waren auf dem Weltmarkt.

Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es am Mittwoch um weitere 2,13 Prozent auf 20.383,89 Punkte nach unten und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 1,50 Prozent auf 1.732,27 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 2,30 Prozent auf 3.522,26 Punkte zurück.

Die Autowerte gerieten nach dem Vortagsrutsch erneut unter die Räder: Die Aktien von Daimler und BMW verloren 3,97 beziehungsweise 3,09 Prozent und Volkswagen gaben 2,94 Prozent ab. Die exportabhängige Branche leidet besonders stark unter der Entwicklung in China.

Zudem richteten sich die Blicke auf die Berichtssaison der Unternehmen: Abgeschlagenes Dax-Schlusslicht waren die Aktien von Henkel mit minus 7,58 Prozent. Besser erging es den Titeln von Eon - mit plus 0,43 Prozent einziger Gewinner im Dax neben der Lufthansa. Der Energiekonzern schlug sich im ersten Halbjahr besser als gedacht.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,44 (Dienstag: 0,48) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,18 Prozent auf 139,71 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,16 Prozent auf 154,97 Punkte. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1155 (Dienstag: 1,1055) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8965 (0,9046) Euro.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Marktbericht
Marktbericht Mit digitalem Gold auf Erfolgskurs

Die Vervielfachung der Geldmenge hat enorme Auswirkungen. Die Inflation ist nicht mehr aufzuhalten. Auf der anderen Seite zeichnet sich...

DWN
Politik
Politik EU zerstört Europas Auto-Industrie im Klimawahn: „Wir werden eine Arbeitslosigkeit erleben, wie wir sie noch nie gehabt haben“

Neue Pläne der EU-Kommission bedeuteten faktisch ein Verbot von Verbrennungsmotoren. Der Betriebsratschef von BMW warnt vor ungeheuren...

DWN
Deutschland
Deutschland Wirtschaft warnt vor den Folgen eines fortgesetzten Lockdowns

Deutsche Wirtschaftsverbände warnen die Politik vor den verheerenden Folgen des anhaltenden Lockdowns und fordern klare Schritte in...

DWN
Deutschland
Deutschland Reisen innerhalb von Deutschland nur noch mit Impfpass?

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sagte am Freitagmorgen, er könne sich "auf jeden Fall" vorstellen, dass...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermeiden Sie diese 7 Fehler beim Aktienkauf

Fehler kosten an der Börse oftmals viel Geld. Privatanleger, die zum ersten Mal mit Aktien handeln, treten meistens in dieselben...

DWN
Politik
Politik Bericht: USA mobilisieren erneut den IS gegen Syrien

Einem Bericht zufolge mobilisieren US-Truppen inhaftierte Kämpfer der Terror-Miliz IS, um sie gegen die syrische Armee einzusetzen. Die...

DWN
Finanzen
Finanzen Weniger Geld: Bayer bedrückt mit Dividendenkürzung die deutschen Anleger

Das deutsche Leitbarometer befindet sich derzeit unterhalb von 14.000 Punkten. Heute Nachmittag könnte es neue Impulse geben.

DWN
Politik
Politik Bidens erster Luftschlag: USA greifen Ziele in Syrien an

Die US-Luftwaffe hat auf Anordnung des neuen Präsidenten Joe Biden Stellungen im Osten Syriens attackiert. Ziele waren nach Angaben des...

DWN
Politik
Politik Alarm in Frankreich: Astrazeneca-Impfstoff hat mehr Nebenwirkungen als vermutet

Mehreren Berichten zufolge hat der Astrazeneca-Impfstoff stärkere Nebenwirkungen als bisher vermutet. Mehrere französische Krankenhäuser...

DWN
Finanzen
Finanzen Bankenverband-Studie: Kreditnachfrage der Unternehmen rückläufig

Die Banken in Deutschland rechnen mit einer weiterhin schwachen Kreditnachfrage.

DWN
Deutschland
Deutschland Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Eine ansteckendere Corona-Variante breitet sich aus, gleichzeitig sind Lockerungen geplant: Aus Sicht deutscher Intensivmediziner dürfte...

DWN
Politik
Politik Markus Söder verteidigt umstrittenen Astrazeneca-Impfstoff

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht angesichts der Zurückhaltung gegenüber dem umstrittenen Astrazeneca-Impfstoff...

DWN
Politik
Politik Lassen Mitglieder der Bundesregierung kritische Journalisten ausspähen?

Einem Bericht zufolge ließ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Journalisten „ausforschen“. Der Deutsche Journalisten-Verband ist...

DWN
Politik
Politik China behauptet: Menschenrechte werden vom Westen als Instrument politischer Manipulation eingesetzt

Chinesische Staatsvertreter sind empört über westliche Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen. Diese Länder sollten sich angesichts...

DWN
Politik
Politik Ostdeutsche Ministerpräsidenten für Ende der Russland-Sanktionen

Nach Ansicht von Sachsens Ministerpräsident Kretschmer haben Sanktionen als Instrument der Politik keine Zukunft. Und laut Sachsen-Anhalts...