Politik

Putin-Erfolg bei Syrien-Gesprächen: USA geben Widerstand gegen Iran auf

Lesezeit: 1 min
27.10.2015 20:40
Die USA geben überraschend ihren Widerstand gegen dien Teilnahme des Iran an den Gespräche für eine Syrien-Lösung auf. Russlands Präsident Putin hatte dies gefordert, weil der Iran eine wichtige Rolle in dem Konflikt spielt.
Putin-Erfolg bei Syrien-Gesprächen: USA geben Widerstand gegen Iran auf

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

In einer deutlichen Abkehr von ihrer bisherigen Haltung wollen die USA den Iran an neuen Gesprächen zum Syrien-Konflikt beteiligen. «Wir gehen davon aus, dass der Iran zum bevorstehenden Treffen in Wien eingeladen wird», sagte der Sprecher im State Department, John Kirby, am Dienstag in Washington. Er deutete aber an, dass Teherans Vertreter zu dem für Donnerstag oder Freitag geplanten Treffen noch nicht eingeladen worden seien. Der Termin und die genaue Liste der Teilnehmer werde noch ausgehandelt, sagte Kirby.

Da der Iran wie Russland den Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad durch die USA zum Abtritt ablehnt, hatte Washington eine Teilnahme der Islamischen Republik an den Krisengesprächen bislang ausgeschlossen. Russland hatte diese Beteiligung als unabdingbar gefordert, auch die EU war für die Beteiligung des Iran. für eine Beteiligung des Irans. Ein Treffen zwischen US-Außenminister John Kerry, seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow sowie den Außenministern der Türkei und Saudi-Arabiens war am vergangenen Freitag in Wien weitgehend ergebnislos geblieben.

Der russische Präsident Wladimir Putin empfängt Vizekanzler Sigmar Gabriel nach Kremlangaben am Mittwoch zum Gespräch in Moskau. Ein «kurzes» Treffen sei geplant, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge am Dienstagabend. Details nannte er nicht. Zuletzt hatte Kanzlerin Angela Merkel Putin am 10. Mai anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion über Hitler-Deutschland in Moskau besucht und mit ihm vor allem über die Ukraine-Krise gesprochen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeld boomt: Die Federal Reserve überschwemmt die Welt mit Dollar-Banknoten

Die Nachfrage nach Dollar-Banknoten zieht derzeit weltweit spürbar an – ein Beleg für die Flucht der Bürger in den sicheren Hafen...

DWN
Politik
Politik Der Konzern-Sozialismus kommt: „Great Reset“ ist das Todesurteil für den deutschen Mittelstand

Die Ziele im Rahmen des „Great Reset“ und der Pandemie bedrohen vor allem den deutschen Mittelstand. Über 99 Prozent aller Unternehmen...

DWN
Politik
Politik Sozialismus, Rassenhass, Korruption: Südafrika steht am Abgrund

Fast 25 Jahre hat Sebastiaan Biehl in Südafrika gelebt. Im großen DWN-Interview erläutert der Politikwissenschaftler und Journalist, wie...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermeiden Sie diese 7 Fehler beim Aktienkauf

Fehler kosten an der Börse oftmals viel Geld. Privatanleger, die zum ersten Mal mit Aktien handeln, treten meistens in dieselben...

DWN
Politik
Politik Italien: Ein Land kann seinen größten Trumpf nicht nutzen

In der elften Folge der großen geopolitischen DWN-Serie zeigt Moritz Enders auf, warum Italien sein Potential als Regionalmacht nicht...

DWN
Politik
Politik Die Politik beschließt Corona-Maßnahmen nach dem Mephisto-Prinzip

DWN-Kolumnist Christian Kreiß wendet zur Beurteilung der Corona-Maßnahmen ein neues Verfahren an. Die Ergebnisse sind verblüffend.

DWN
Politik
Politik Südostasiens Drahtseilakt zwischen den Giganten: Wo führt China, wo die USA? - Teil 2

Wie tief und verlässlich die bilateralen Beziehungen der Vereinigten Staaten und Chinas zu ihren Partnern in Südostasien sind, lässt...

DWN
Finanzen
Finanzen Der DWN-Börsenausblick für März: Wie der Dax um die 14.000 Punkte-Marke kämpfen wird

Der dritte Monat im laufenden Jahr könnte eine Trendwende einleiten. Werden die Börsen es schaffen, sich wieder stabiler zu zeigen, oder...

DWN
Politik
Politik Die Feinde von Byzanz: Putin vergleicht NATO und USA mit Kreuzfahrern

Russlands Präsident Putin hat angesichts der jüngsten Spannungen mit der NATO einen historischen Vergleich gezogen. Es dürfe niemals...

DWN
Politik
Politik Von Diktatoren umzingelt: Wann zerbricht in Europa die Demokratie?

In Europas Peripherie herrschen Diktatoren: Aber auch auf unserem so stabil scheinenden Kontinent steht die Demokratie im Feuer, schreibt...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das Ringen um die wichtigste Region der Welt - Teil 1

In Südostasien treffen geopolitische, wirtschaftliche und militärische Strategien von Amerikanern und Chinesen direkt aufeinander. Die...

DWN
Finanzen
Finanzen In der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter rasant an

Die in der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter stark an. Offenbar decken sich die Bürger insbesondere mit Bargeld und schnell...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesbehörde behauptet nun: Vogelgrippe in Norddeutschland konnte sich durch Menschen verbreiten

Dem Friedrich-Loeffler-Institut zufolge, das eine selbstständige Bundesoberbehörde des Bundesministeriums für Ernährung und...

DWN
Finanzen
Finanzen Erster Euro-Zentralbankchef fordert offen noch stärkere Anleihekäufe durch die EZB

Griechenlands Notenbankchef Yannis Stournaras wagt sich aus der Deckung. Er fordert von der EZB ein noch stärkeres Gelddrucken, um den...