Politik

Lufthansa-Pilot erkrankt auf Transatlantik-Flug: Passagier landet Maschine sicher

Ein Flugzeug der Lufthansa geriet auf der Transatlantik-Route nach Frankfurt eine unvorhergesehene Situation: Der Pilot erkrankte plötzlich. Zum Glück war ein Passagier dazu bereit, der Crew auszuhelfen und übernahm im Cockpit das Steuer.
21.11.2012 10:37
Lesezeit: 1 min

Die Passagiere eines Transatlantik-Fluges wurden von der Crew darüber informiert, dass die Boeing 747 in Dublin notlanden müsste, anstatt wie geplant in Frankfurt. Der Grund: Der Co-Pilot ist plötzlich erkrankt und konnte seine Arbeit nicht mehr fortführen. Ein aufmerksamer Passagier erkundigte sich nach den Gründen und bot seine Hilfe an.

Zufällig handelte es sich bei dem hilfsbereiten, deutschen Passagier um einen vollständig lizensierten Piloten der Lufthansa. Obwohl der zweite Pilot der Crew das Flugzeug auch hätte allein landen können, wurde die Hilfe gern in Anspruch genommen. „In diesen Umständen ist es absolut normal für den Flug-Kapitän, das Flugzeug weiter zu führen“, zur Not könnten die Flugbegleiter auch die Aufgabe des Co-Piloten übernehmen und dem Kapitän die notwendigen Checklisten vorlesen.

Dies war allerdings nicht notwendig. Der Passagier landete die Maschine in Zusammenarbeit mit dem Flugkapitän sicher in Dublin. Sechs Stunden später wurde er zusammen mit den anderen Passagieren von einer Ersatz-Crew nach Frankfurt geflogen. Diesmal konnte er sich jedoch entspannt zurücklehnen.

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