Finanzen

Nike vergibt Vertrag auf Lebenszeit für US-Basketballer

Lesezeit: 1 min
08.12.2015 11:01
Nike hat den teuersten Werbevertrag aller Zeiten mit dem US-Basketballstar LeBron James abgeschlossen. Insider schätzen den Deal auf weit mehr als 300 Millionen Dollar. Doch Nike hat allerdings allein in diesem Jahr mit Schuhen des Sportstars mehr als 400 Millionen Dollar umgesetzt.
Nike vergibt Vertrag auf Lebenszeit für US-Basketballer
Die Nike-Aktie im Jahresverlauf. (Grafik: ariva.de)

Mehr zum Thema:  
USA >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  

Der US-Sportartikelhersteller Nike hat den wohl am üppigsten dotierten Werbevertrag aller Zeiten mit dem US-Basketballstar LeBron James abgeschlossen. James habe einen Vertrag auf Lebenszeit bekommen, teilte Nike am Montag mit. Der Basketballer „repräsentiere einen bedeutenden Wert für unser Geschäft, unsere Marke und unsere Eigentümer“. Das Unternehmen nannte keine Summen - Eingeweihte und der US-Fernsehsender ESPN schätzen aber, dass der Vertrag auf Lebenszeit deutlich mehr wert sein dürfte als der Zehn-Jahres-Vertrag mit dem Basketballer Kevin Durant, der 300 Millionen Dollar (277 Millionen Euro) schwer ist.

Die 1972 gegründete Marke mit dem Swoosh hatte in den 1980er-Jahren schon langjährige Verträge mit der Basketballlegende Michael Jordan geschlossen - niemals aber einen Vertrag auf Lebenszeit. Mit den „Air Jordan“-Schuhen, seit 1985 im Handel, machte Nike bislang mehr als 2,2 Milliarden Dollar Umsatz.

Mit LeBron James schloss Nike bereits einen Sieben-Jahres-Vertrag im Wert von 90 Millionen Dollar. Mit den ihm gewidmeten Schuhen setzte der Sportartikelhersteller allein in diesem Jahr mehr als 400 Millionen Dollar um. James spielt derzeit bei den Cleveland Cavaliers.

Auch Adidas wirbt mit US-Basketballern. Im August unterzeichnete das Unternehmen aus Herzogenaurach einen Werbevertrag über 13 Jahre im Wert von 200 Millionen Dollar mit James Harden - und schnappte ihn damit Nike weg.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
USA >

DWN
Finanzen
Finanzen „All-in“ für den Goldpreis: Die US-Notenbank setzt mit voller Wucht auf Inflation

Die US-Notenbank Fed hält an ihrem inflationären Kurs fest. Eine Zinserhöhung ist trotz Ankündigung sehr ungewiss. Doch eine höhere...

DWN
Politik
Politik Merkel fordert neue Durchgriffsrechte für EU-Kommissare

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert neue Durchgriffsrechte für EU-Kommissare in mehreren Bereichen. Die Pandemie habe gezeigt, dass ein...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft OPEC+ will ab August Ölförderkürzungen lockern, Bank of America mit heftiger Preisprognose

Die OPEC+ plant, ab August 2021 die Drosselung der Ölproduktion zu lockern. Die Bank of America hat eine interessante Prognose zur...

DWN
Finanzen
Finanzen Cannabis auf Rezept: Gegen diese Krankheiten wirkt die Heilpflanze

Cannabis ist vielen nur als Droge bekannt. Dabei nutzen Menschen das Kraut seit Jahrtausenden auch als Heilpflanze. Seit 2017 können...

DWN
Politik
Politik Deutschland baut seine Rolle in Libyen nach Absprache mit den USA aus

Deutschland baut seine Rolle im Libyen-Konflikt aus – doch nur in Kooperation mit den USA.

DWN
Finanzen
Finanzen Dax schiebt sich langsam in den Tag - Bank of England veröffentlicht neuen Zinsentscheid

Die Märkte zeigen sich derzeit ohne große Euphorie. Nachmittags werden in den USA viele makroökonomische Daten publiziert.

DWN
Technologie
Technologie Auf dem Saturn regnet es Diamanten

Auf dem sechsten Planten des Sonnensystems regnet es Diamanten. Sie entstehen, wenn Blitze auf ihrem Weg durch das Gas Methan Rußpartikel...

DWN
Unternehmen
Unternehmen KfW: Wie die Corona-Krise die Innovationen des Mittelstands ausbremst

Viele dachten, die Corona-Krise würde die Unternehmen dazu zwingen, sich neu zu strukturieren. Doch geht aus dem aktuellen...