Politik

Zwei Festnahmen nach Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof

Lesezeit: 1 min
08.01.2016 13:28
Die Polizei meldet zwei Festnahmen von Verdächtigen nach den Kölner Gewalt-Exzessen. Außerdem gibt die Polizei die Nationalität von weiteren Tatverdächtigen bekannt. Es ist unklar, ob diese Leute tatsächlich etwas mit der Gewalt in der Silvesternacht zu tun haben.
Zwei Festnahmen nach Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Polizei hat nach den massiven Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof zwei weitere Tatverdächtige festgenommen. Es handele sich um zwei Männer im Alter von 16 und 23 Jahren, die aus dem nordafrikanischen Raum stammten, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag in Köln. Sie stünden im Verdacht, an den Übergriffen beteiligt gewesen zu sein und sollten am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Weitere Details wollte sie nicht nennen. Insgesamt habe die Landespolizei 19 Tatverdächtige ermittelt, sagte die Sprecherin weiter. 170 Anzeigen seien im Zusammenhang mit den Vorfällen der Silvesternacht eingegangen, rund 120 davon hätten sexuelle Übergriffe zum Hintergrund.

Die für den Bahnhof zuständige Bundespolizei hat 31 Tatverdächtige namentlich identifiziert. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sind darunter 18 Asylbewerber. Insgesamt seien unter den Verdächtigen neun Algerier, acht Marokkaner, vier Syrer, fünf Iraner, ein Iraker, ein Serbe, ein Amerikaner und zwei Deutsche.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Hilflos auf dem Weg in die nächste Flutkatastrophe

Mit dem Juli 2022 wird die Erinnerung an die Flutkatastrophe im Juli des vergangenen Jahres wach. Schon mehren sich die Anzeichen, dass...

DWN
Politik
Politik Russlands Rüstungsindustrie kaum von Sanktionen des Westens betroffen

Bei den Sanktionen gegen Russland scheint der Westen große Teil der russischen Rüstungsindustrie und vor allem ihre Chefs und Eigner...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Die Neue Seidenstraße: Chinas Black Box

China baut mit der Neuen Seidenstraße eine wichtige Handelsroute zwischen Asien, Europa und China auf. Aber wer profitiert wirklich davon?

DWN
Technologie
Technologie US-Sanktionen kurbeln Chinas Chip-Industrie kräftig an

Die US-Sanktionen gegen China scheinen ihren Zweck zu verfehlen. Ex-Google-Chef Eric Schmidt warnt sogar: "Amerika steht kurz davor, den...

DWN
Technologie
Technologie Norwegische Forscher testen „automatische Küstenwache“

Die neue Technologie könne in naher Zukunft zu neuen Industrien, Wertschöpfung und neuen Arbeitsplätzen in Norwegen führen, so die...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB rettet Italien und Griechenland mit Erlösen aus deutschen Anleihen

Mit Erlösen aus den Anleihen der Nordländer wird die EZB Anleihen der Südländer kaufen. Damit bricht sie ganz offen die eigenen Regeln....

DWN
Politik
Politik USA forcieren größte militärische Expansion in Europa seit dem Kalten Krieg

Die USA stationieren deutlich mehr Truppen in Deutschland und den anderen Nato-Partnerstaaten in Europa. Der Kalte Krieg scheint mit aller...