Zwischen Anspruch und Realität: Die Rückkehr der Kriegswirtschaft und das Erbe der Abrüstung
Während des Kalten Kriegs gab es detaillierte Pläne für die deutsche Wirtschaft im Krisenfall, in den 1990ern wurden diese weitgehend abgeschafft. Heute wird wieder über Kriegstauglichkeit gesprochen, doch viele Strukturen fehlen und müssten aufwendig neu aufgebaut werden – Militärexperte Thomas Meuter hat dazu eine klare Meinung. Die DWN haben mit ihm gesprochen.
Rüstungsindustrie, Infrastruktur, Bundeswehr: Militärjournalist Thomas Meuter erklärt, was Deutschland braucht, um im Ernstfall wirklich vorbereitet zu sein (Foto: dpa).
Im Folgenden:
Warum Deutschland nach dem Ende des Kalten Krieges zentrale Verteidigungsstrukturen aufgegeben hat.
Wie lange der Wiederaufbau einer kriegstauglichen Wirtschaft dauern könnte.
Welche Rolle Industrie Infrastruktur und Politik künftig für die Verteidigungsfähigkeit spielen werden.
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Moritz Enders ist freier Autor und schreibt seit 2017 regelmäßig für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Er studierte Geschichte in Rom und Sevilla, Enders ist außerdem Autor und Regisseur. Mehrere Dokumentarfilme brachte er unter anderem für das ZDF und arte auf den Bildschirm, zum Beispiel „Schüsse auf dem Petersplatz – wer wollte den Papst ermorden?“ und „Tod eines Bankers – der Skandal um die älteste Bank der Welt“. Im Februar 2026 ist sein Roman „Die Prinzessin von Centocelle“ erschienen, dessen Hauptfiguren neben der Prinzessin ein Tierpfleger im Ruhestand, ein Schimpanse, ein Privatdetektiv und der Doppelgänger eines Top-Terroristen sind.