Unternehmen

Trotz Online-Konkurrenz: Fielmann verkauft mehr Brillen

Lesezeit: 1 min
25.02.2016 16:56
Fielmann hat im vergangenen Jahr seinen Absatz um 2,6 Prozent gesteigert. Umsatz und Gewinn des Optikers legten trotz wachsender Online-Konkurrenz ebenfalls um sechs und vier Prozent zu. Besonders teure Gleitsichtbrillen seien wegen der zunehmenden Arbeit am Bildschirm gefragt.
Trotz Online-Konkurrenz: Fielmann verkauft mehr Brillen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Optiker Fielmann hat im vergangenen Jahr 7,8 Millionen Brillen verkauft. Damit steigerte das Unternehmen seinen Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent, wie Fielmann am Donnerstag mit Verweis auf vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 mitteilte. Der Umsatz stieg demnach um knapp sechs Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs um gut vier Prozent auf 170 Millionen Euro.

Fielmann verkauft nach eigenen Angaben in Deutschland jede zweite Brille. Die Optikerkette profitiert davon, dass wegen zunehmender Bildschirmarbeit mehr teure Gleitsichtbrillen gebraucht werden.

Die Aktionäre sollen eine um 15 Cent höhere Dividende von 1,75 Euro je Anteilschein erhalten. Größter Eigner ist die Familie des Unternehmensgründers Günther Fielmann, die direkt und über eine Stiftung knapp 72 Prozent hält.

Für das laufende Jahr zeigte sich Fielmann zuversichtlich, den Marktanteil weiter zu steigern. Eine konkrete Prognose wagte der Vorstand zu Beginn des Jahres nicht. Zuletzt lag der Anteil des Marktführers am Nettoumsatz der Branche in Deutschland nach Verbandsangaben bei 20 Prozent. Online-Brillenhändler wie Mister Spex und Brille24 kamen zusammen auf knapp vier Prozent.

Fielmann teilte mit, in Norditalien weiter expandieren zu wollen. Nachdem 2015 eine erste Niederlassung in Bozen eröffnet wurde, folge demnächst eine in Brixen. Weitere Städte in Südtirol sollen kurzfristig hinzukommen. Neben Deutschland und Italien verkauft Fielmann seine Brillen in Holland, Luxemburg, Polen, Litauen und Lettland. Insgesamt betrieb der Konzern mit seinen rund 17.300 Mitarbeitern zuletzt 695 Niederlassungen. 2015 schuf Fielmann nach eigenen Angaben 555 Arbeitsplätze, die meisten davon in Deutschland.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Beziehungen der Türkei zu Griechenland und den USA verschlechtern sich rapide

Die türkische Regierung hat einen Militäreinsatz gegen mit den USA verbündete Milizen in Syrien angekündigt. Die Drohung ist ein...

DWN
Politik
Politik Wahlskandal bei Bundestagswahl in Berlin: Falsche Stimmzettel ausgegeben - Neuwahlen drohen

Chaos In Berlin: Politiker stellt Strafanzeige wegen Wahlbetrugs - Wahlwiederholung wahrscheinlich.

DWN
Unternehmen
Unternehmen 320.600 Techniker fehlen: Deutscher Fachkräftemangel erreicht neuen Höhepunkt

Vor allem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) wächst die Nachfrage auf Rekordniveau. Mit der...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Deutschland
Deutschland Für den Notfall: Bundesregierung baut Reserve an Kohlekraftwerken aus

Gestern Klimakiller, heute Retter in der Not? Im Angesicht der Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas greift die Bundesregierung...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Einzelhandel: Keine Erholung in Sicht

Der deutsche Einzelhandel leidet weiter unter der anhaltenden Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine.

DWN
Deutschland
Deutschland IfW-Vize fordert Rente mit 70: "Rentenversicherung läuft in ein Finanzierungsproblem"

Der Vorschlag des Vizepräsidenten des IfW Kiel, Stefan Kooths, wurde kontrovers diskutiert. Nun will er Missverständnisse aus dem Weg...

DWN
Deutschland
Deutschland Schluss mit lustig: Immobilienmarkt unter Druck

Mit Ende des Jahres erwartet die Immobilienbranche einen Rückgang der Immobilen-Preise.