Finanzen

Griff in die Kasse: Portugal soll EU-Hilfsgelder umgeleitet haben

Lesezeit: 1 min
18.12.2012 14:05
Die Caixa Geral de Depositos soll aus den EU-Rettungsgeldern Dividenden in Höhe von mehr als 400.000 Euro an ihre Anleger bezahlt haben. Nun hat die EU die Ermittlungen gegen die größte Bank Portugals aufgenommen.
Griff in die Kasse: Portugal soll EU-Hilfsgelder umgeleitet haben

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ein Großteil der Rettungsgelder der EU fließen in die jeweiligen nationalen Banken eines Bailout-Landes (zuletzt in Griechenland – hier). Doch wie das jüngste Beispiel aus Portugal zeigt, ist auch hier ein Missbrauch nicht ausgeschlossen. Nach der Verstaatlichung wurde der Caixa Geral de Depositos im Juni genehmigt, eine Finanzspritze in Höhe von 1,65 Milliarden Euro aus dem Rettungspaket für Portugal zu nehmen. Bedingung war, keine Gelder an institutionelle Investoren zu zahlen, ohne die vorherige Genehmigung der EU einzuholen.

Die EU wirft nun der Caixa Geral de Depositos vor, Dividenden in Höhe von 405.415 Euro an institutionelle Investoren für ihre unbefristeten Vorzugsaktien gezahlt zu haben, wovon die EU nichts wusste, geschweige denn diese genehmigt hätte. „Die Kommission wird untersuchen, ob die Dividendenzahlungen einen Missbrauch der Rettungsbeihilfe darstellen“, ließ die EU-Kartellbehörde am Dienstag in einem Statement verlauten.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Das sagen Ökonomen zum schlechten Geschäftsklima in Deutschland

Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich eingetrübt. Jetzt äußern sich namhafte Ökonomen zur Stimmung bei den Unternehmen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der „Great Reset“ wird dem IWF zur Allmacht verhelfen

Der Chef der Firma „Money Metals Echange“ sagt, dass die „Great Reset“-Agenda zugunsten der Macht des IWF ausfallen wird....

DWN
Politik
Politik Cyber-Pandemie und Hungerkrise: Sind das allmächtige Weltwirtschaftsforum und Klaus Schwab Hellseher?

Die Prognosen des allmächtigen Weltwirtschaftsforums und Klaus Schwabs scheinen immer aufzugehen.

DWN
Finanzen
Finanzen Family Offices der Superreichen setzen auf Bitcoin

Nach Angaben von Goldman Sachs, haben zahlreiche Family Offices, mit denen die Investmentbank zusammenarbeitet, bereits in Bitcoin...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Regeln: Wieso hatten die CSD-Teilnehmer totale Narrenfreiheit, während andere Bürger gegängelt werden?

Wenn es um die Corona-Regeln geht, dürfen sich in diesem Land manche Gruppen alles erlauben, ohne dass Kritik an ihnen geübt wird. Andere...

DWN
Politik
Politik Frankreich: Wer Bus und Bahn nutzen will, muss künftig einen Impfpass vorlegen

Wer in Frankreich künftig Cafés, Restaurants, Messen besuchen, oder aber die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen will, muss einen...

DWN
Deutschland
Deutschland Dickes Geschäft: Deutsche Gefängnisse lassen ihre Insassen zu Super-Billiglöhnen für Privatwirtschaft arbeiten

In deutschen Gefängnissen müssen Insassen für einen Hungerlohn für private Unternehmen schuften. Deutsche Unternehmen lassen auch in...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Digitales Unternehmenskonto kommt bald bundesweit zum Einsatz

Ab dem kommenden Jahr soll das einheitliche „digitale Unternehmenskonto“ bundesweit zum Einsatz kommen, um die Akte zwischen Firmen und...