Politik

Easyjet Piloten wollen am Dienstag streiken

Lesezeit: 1 min
13.06.2016 09:29
Passagieren müssen sich in dieser Woche auf weitere Unannehmlichkeiten einstellen. Nach dem Ausstand bei der skandinavischen Airline SAS hat nun die Billigfluglinie Easyjet Streiks angekündigt. An diesem Dienstag soll die Arbeit der Piloten von 6.00 bis 14.00 Uhr ruhen.
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Die Piloten der Billigfluglinie Easyjet haben für Dienstag Streiks auf Flügen aus Amsterdam angekündigt. Sie wollten dann von 6.00 bis 14.00 Uhr die Arbeit niederlegen, hieß es am Sonntag aus der niederländischen Gewerkschaft der Piloten VNV. Sie wollten damit einen „akzeptablen“ Tarifvertrag erzwingen.

Am Wochenende hatte bereits ein Ausstand bei der skandinavischen Airline SAS Teile des europäischen Flugverkehrs behindert. Weil die schwedischen Piloten streikten, musste das Unternehmen fast 380 Verbindungen streichen. Rund 46 000 Passagiere waren von dem Ausstand betroffen, wie SAS mitteilte.

Es handle sich laut dpa um Inlandsflüge sowie um Verbindungen in andere europäische Städte - etwa nach Frankfurt, Paris, London und Palma de Mallorca. Reisende saßen am Sonntag in Urlaubsländern wie Griechenland fest, weil sie ihren Heimflug nicht antreten konnten.

Zuvor waren am Freitagabend die Verhandlungen zwischen SAS und der Pilotenvereinigung SPF abgebrochen worden. Daraufhin hatte die Gewerkschaft ihre 400 Mitglieder zum Streik auf den Kurzstrecken aufgerufen. Die dänischen und norwegischen SAS-Piloten führten ihre Flüge aber wie geplant durch, hieß es.

„Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan, um diesen Streik zu verhindern, aber es ist uns leider nicht gelungen, eine Einigung zu erzielen“, sagte eine SAS-Sprecherin laut Mitteilung. Um die gestrandeten Urlauber nach Hause zu bringen, wollte die Fluggesellschaft Piloten aus anderen Teilen des Unternehmens engagieren.

Am Samstag waren zunächst 159 Flüge ausgefallen, 20 000 Menschen konnten ihre Reise nicht antreten. Am Sonntag sollten 220 weitere Flüge nicht wie geplant stattfinden können, 26 000 Passagiere dürften betroffen sein. Schon am Freitag hatten 4400 Reisende nicht fliegen können.

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