Politik

Reutlingen: Mann tötet Frau mit Machete, verletzt zwei Passanten

Lesezeit: 1 min
24.07.2016 18:50
Ein 21-jähriger Mann hat in Reutlingen eine Frau mit einer Machete getötet und zwei weitere Menschen verletzt. Der Täter wurde verhaftet. Es soll sich um eine Asylbewerber aus Syrien handeln, der wegen anderer Gewalttaten bereits amtsbekannt gewesen sein soll.
Reutlingen: Mann tötet Frau mit Machete, verletzt zwei Passanten

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Reuters meldet:

Ein Mann hat in Reutlingen mit einer Machete um sich geschlagen und eine Frau getötet. Zwei weitere Personen seien dabei verletzt worden, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Der Mann sei nur wenige Minuten später in Tatortnähe festgenommen werden. Der Tatverdächtige sei zuvor im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs in Streit mit der Frau geraten. Bei dem Festgenommenen handele es sich um einen 21-jährigen Asylbewerber aus Syrien. Er sei wegen mehrfacher Körperverletzung bereits polizeibekannt. Wann er nach Deutschland gekommen sei, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen. Für einen Anschlag lägen derzeit keine Anhaltspunkte vor.

Es handele sich vermutlich um einen Einzeltäter, teilte die Polizei weiter mit. Eine Gefahr für die Bevölkerung in und um Reutlingen bestehe nicht. Das Motiv des Mannes und Hintergründe der Tat seien noch unklar. Der Tatverdächtige sei später im Beisein eines Dolmetschers vernommen worden. Zur Identität der Frau konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen, da sie keinen Ausweis bei sich getragen habe. Die Polizei prüft eine mögliche Beziehungstat.

In einem Regionalzug bei Würzburg hatte erst am Montagabend ein 17-Jähriger Reisende mit einer Axt angegriffen und fünf Menschen schwer verletzt. In München erschoss am Freitagabend ein 18-Jähriger neun Menschen und dann sich selbst. Die Polizei stuft die Tat als Amoklauf ein.

Die Stuttgarter Zeitung berichtet, dass der Mann in dem Asylbewerberheim wegen Gewalttaten Hausverbot hatte. Das Opfer soll die aus Polen stammende Freundin des Täters gewesen sein. Die Zeitung berichtet, dass das Opfer schwanger gewesen sein soll. Die Pressestelle der Polizei in Reutlingen sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, man könne nicht bestätigen, ob die Frau schwanger gewesen sei oder nicht.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Marktbericht
Marktbericht Mit digitalem Gold auf Erfolgskurs

Die Vervielfachung der Geldmenge hat enorme Auswirkungen. Die Inflation ist nicht mehr aufzuhalten. Auf der anderen Seite zeichnet sich...

DWN
Politik
Politik Alarm in Frankreich: Astrazeneca-Impfstoff hat mehr Nebenwirkungen als vermutet

Mehreren Berichten zufolge hat der Astrazeneca-Impfstoff stärkere Nebenwirkungen als bisher vermutet. Mehrere französische Krankenhäuser...

DWN
Finanzen
Finanzen Bankenverband-Studie: Kreditnachfrage der Unternehmen rückläufig

Die Banken in Deutschland rechnen mit einer weiterhin schwachen Kreditnachfrage.

DWN
Politik
Politik Merkel will digitalen EU-Impfpass in den nächsten drei Monaten

Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass der digitale EU-Impfpass bis zum Sommer entwickelt werden kann.

DWN
Finanzen
Finanzen Die Börse wurde in einen Zirkus verwandelt

Die Finanzwelt hat sich meilenweit von der Realwirtschaft entfernt. Die Gründe für diese Entwicklung sind einfach – und erschreckend...

DWN
Deutschland
Deutschland Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Eine ansteckendere Corona-Variante breitet sich aus, gleichzeitig sind Lockerungen geplant: Aus Sicht deutscher Intensivmediziner dürfte...

DWN
Politik
Politik Markus Söder verteidigt umstrittenen Astrazeneca-Impfstoff

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht angesichts der Zurückhaltung gegenüber dem umstrittenen Astrazeneca-Impfstoff...

DWN
Politik
Politik Lassen Mitglieder der Bundesregierung kritische Journalisten ausspähen?

Einem Bericht zufolge ließ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Journalisten „ausforschen“. Der Deutsche Journalisten-Verband ist...

DWN
Politik
Politik China behauptet: Menschenrechte werden vom Westen als Instrument politischer Manipulation eingesetzt

Chinesische Staatsvertreter sind empört über westliche Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen. Diese Länder sollten sich angesichts...

DWN
Politik
Politik Ostdeutsche Ministerpräsidenten für Ende der Russland-Sanktionen

Nach Ansicht von Sachsens Ministerpräsident Kretschmer haben Sanktionen als Instrument der Politik keine Zukunft. Und laut Sachsen-Anhalts...

DWN
Politik
Politik Corona-Masken-Affäre: Razzia bei Vize-Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Der Vize-Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein, steht nach Angaben der „Bild-Zeitung“ im Verdacht, einem...

DWN
Deutschland
Deutschland Hamburger Hafen lässt die Krise hinter sich

Im Hamburger Hafen kommt der Seegüterumschlag nach dem Corona-bedingen Einbruch wieder in Fahrt. Denn sein größter Handelspartner China...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Chemnitzer Tec-Schmiede bekämpft mit Anti-Fälschungs-Code afrikanische Malaria-Mafia

In Afrika hat sich eine Mafia herausgebildet, die Milliarden an gefälschten Medikamenten verdient. Jetzt hat ein deutscher Mittelständler...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der Ausverkauf geht weiter: Nächster deutscher Hightech-Konzern wird vom Ausland übernommen

Trotz ständigen Bekundungen der Bundesregierung, strategisch wichtige Unternehmen vor Übernahmen aus dem Ausland zu schützen, geht der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Zwischen Russland und Saudi-Arabien bahnt sich ein neuer Ölpreis-Krieg an

Im März findet das nächste Treffen der OPEC + statt. Während Saudi-Arabien die Öl-Produktion weiter drosseln will, plädiert Russland...