Politik

Verizon kauft Yahoo-Kerngeschäft für fünf Milliarden Dollar

Lesezeit: 1 min
25.07.2016 01:44
Verizon scheint vor der Übernahme des Kerngeschäfts von Yahoo zu stehen. Der Kaufpreis dürfte deutlich unter den Erwartungen von Yahoo liegen. Yahoo, einst eine Ikone im Internet-Geschäft, wurde von Google und Facebook in die Bedeutungslosigkeit gedrängt.
Verizon kauft Yahoo-Kerngeschäft für fünf Milliarden Dollar

Der US-Telekomkonzern Verizon will nach Reuters-Informationen das Kerngeschäft des Internetunternehmens Yahoo für fünf Milliarden Dollar übernehmen. Der Zukauf solle bereits am Montag noch vor Handelsbeginn an der Wall Street bekanntgegeben werden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Sonntag. Analysten hatten den Wert der Internet- und E-Mail-Sparte von Yahoo auf sechs bis acht Milliarden Dollar geschätzt. Bei Yahoo war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Verizon lehnte einen Kommentar ab.

Der Internet-Konzern schwächelt seit langem in seinem angestammten Such- und Werbegeschäft und will es deswegen abstoßen. Denn Yahoo kann seinem Konkurrenten Google und dem sozialen Netzwerk Facebook kaum noch etwas entgegensetzen. Die Beteiligungen an dem chinesischen Online-Händler Alibaba und Yahoo Japan sind inzwischen viel mehr wert als das eigene Internetgeschäft. Insidern zufolge waren auch der Telekom-Konzern AT&T sowie einige Investoren an Yahoo interessiert.

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lieferdienste in Deutschland: Bei Flink, Wolt und anderen Lieferando-Konkurrenten geht es um alles oder nichts
25.04.2024

Getir, Lieferando, Wolt, UberEats - es fällt schwer, in deutschen Großstädten beim Angebot der Essenskuriere den Überblick zu...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Familienunternehmer in Sorge: Land verliert an Wettbewerbsfähigkeit
25.04.2024

In einer Umfrage kritisieren zahlreiche Familienunternehmer die Politik aufgrund von übermäßiger Bürokratie und Regulierung. Besonders...

DWN
Finanzen
Finanzen So wählt Warren Buffett seine Investments aus
25.04.2024

Warren Buffett, auch als „Orakel von Omaha“ bekannt, ist eine Ikone der Investment-Welt. Doch worauf basiert seine Investmentstrategie,...

DWN
Technologie
Technologie KI-Chips trotz Exportbeschränkungen: China sichert sich US-Technologie durch die Hintertür
25.04.2024

Trotz der US-Exportbeschränkungen für Hochleistungsprozessoren scheint China einen Weg gefunden zu haben, sich dennoch mit den neuesten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russlands Kriegswirtschaft: Putin geht das Geld nicht aus
25.04.2024

Russlands Wirtschaft wächst weiterhin, ist aber stark von der der Kriegsproduktion abhängig. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius...

DWN
Technologie
Technologie Petrochemie: Rettungsleine der Ölindustrie - und Dorn im Auge von Umweltschützern
24.04.2024

Auf den ersten Blick sieht die Zukunft des Erdölmarktes nicht rosig aus, angesichts der Abkehr von fossilen Treibstoffen wie Benzin und...

DWN
Politik
Politik Sunaks Antrittsbesuch bei Kanzler Scholz - strategische Partnerschaft in Krisenzeiten
24.04.2024

Rishi Sunak besucht erstmals Berlin. Bundeskanzler Scholz empfängt den britischen Premierminister mit militärischen Ehren. Im Fokus...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank-Präsident: Zinssenkungspfad unklar, digitaler Euro erstrebenswert
24.04.2024

Spannende Aussagen von Bundesbank-Präsident Joachim Nagel: Ihm zufolge wird die EZB nach einer ersten Zinssenkung nicht unbedingt weitere...