Gemischtes

Pflege und Wartung: Deutsche investieren viel in ihr Auto

Lesezeit: 1 min
22.09.2016 06:22
Deutsche Autobesitzer wollen bei ihren Fahrzeugen offenbar nicht am falschen Ende sparen. Um lange etwas von ihrem Auto zu haben, investieren sie jährlich erhebliche Summen. Pflege und Instandsetzung sind ihnen dabei ebenso wichtig wie Sicherheit und Komfort.

Mehr zum Thema:  
Auto >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Auto  

Die Deutschen lassen sich ihre Autoliebe einiges kosten. Knapp jeder fünfte Autobesitzer (18 Prozent) gab im vergangenen Jahr mindestens 1.000 Euro für Pflege und Instandsetzung seines Wagens aus. Das ergab jetzt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Jedem Dritten (34 Prozent) waren Autopflege und -instandsetzung immerhin 500 bis 1.000 Euro wert.

Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Sicherheit und Komfort im Auto“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt wurde im Mai 2016 durchgeführt. Befragt wurden deutschlandweit 1.004 Autofahrer ab 18 Jahren, die ein Auto im Haushalt besitzen.

Wer lange Freude an seinem Auto haben möchte, sollte dafür sorgen, dass stärkere Verschmutzungen umgehend entfernt werden, da sie bleibende Schäden hinterlassen können, rät der Versicherer. Dabei stehe Vogelkot ganz oben auf der Gefahrenliste. Werde dieser nicht spätestens nach zwei Tagen entfernt, könne die darin enthaltene Säure bleibende Lackschäden hinterlassen. Die Ausbesserung kann teuer werden. „Das Auto sollte deshalb regelmäßig gereinigt und überprüft werden“, sagt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt. „Die Vollkasko-Police kommt zwar für selbstverursachte Schäden auf, nicht aber zum Beispiel für Schäden durch Vogelkot.“

Höherer Kaufpreis wird vielfach akzeptiert

Auch Komfort und Sicherheit lassen sich Autobesitzer einiges kosten. Für den Einbau einer Klimaanlage würden 50 Prozent der Autofahrer einen zusätzlichen Kfz-Kredit aufnehmen, für ein Navigationssystem oder eine Sitzheizung wäre jeder Dritte bereit, eine höhere Finanzierung in Anspruch zu nehmen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung von 1.020 Bundesbürgern ab 18 Jahren im Auftrag der CreditPlus Bank.

Auch die körperliche Unversehrtheit beziehungsweise Sicherheit ist den deutschen Autofahrern wichtig: Fast alle Befragten (94 Prozent) gaben an, elektronischen Assistenten zu vertrauen, für die 30 Prozent sogar einen höheren Kaufpreis akzeptieren würden. An erster Stelle rangiert für mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) jedoch die Totwinkelüberwachung, gefolgt vom Notbremsassistenten (54 Prozent) und dem Nachtsichtassistenten (42 Prozent).


Mehr zum Thema:  
Auto >

DWN
Unternehmen
Unternehmen Merz vs. Scholz: Mit Marktwirtschaft und Gesetzen der Physik die Bahn retten - vor 2070
22.07.2024

Es war ein bemerkenswertes Statement im Format des „Sommer-Interviews“. CDU-Parteichef Friedrich Merz hat vorgeschlagen (und der Bahn...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Taiwans Chipindustrie: Milliarden gegen Chinas Bedrohung und Trumps Forderungen
22.07.2024

Aus Sorge vor einer chinesischen Invasion investieren Taiwans Chipfirmen Milliarden in neue Fabriken im Ausland. Die Bedenken sind nicht...

DWN
Politik
Politik Russischer Geheimdienst: Explosivstoffe in deutschen Paketen entdeckt
22.07.2024

Moskau beschuldigt die Führung in Kiew immer wieder, Sabotage- und Terroranschläge in Russland zu organisieren. Jetzt soll ein konkreter...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Varta setzt auf drastische Maßnahmen: Alt-Aktionäre sollen gehen
22.07.2024

Der Batteriehersteller ergreift drastische Maßnahmen und wählt ein Verfahren, das verhindern soll, dass ein operativ gesunder Betrieb in...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Pekings Wirtschaftskurs sorgt für Frustration bei deutschen Firmen
22.07.2024

Das „Dritte Plenum“ sollte eigentlich für Aufbruchstimmung sorgen. Doch aus der Perspektive deutscher Firmen blieben die Beschlüsse...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Frauen in Führung: Anteil in deutschen Börsenunternehmen auf Rekordniveau
22.07.2024

Im Mai 2024 lag der Frauenanteil in den Aufsichtsräten deutscher Dax-Unternehmen bei 37,3 Prozent und in den Vorständen bei 19,3 Prozent,...

DWN
Technologie
Technologie Hightech, statt Handarbeit: Ein Blick in die Zukunft der Landwirtschaft
22.07.2024

Neue Anbaumethoden und Technologien verändern die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren. Ob KI-gestützte Wettervorhersagen,...

DWN
Technologie
Technologie E-Auto-Batterien: Wahrheit hinter dem CO2-Mythos
22.07.2024

Obwohl die Herstellung von E-Auto-Batterien viel Energie erfordert, weist ein Elektroauto über seine gesamte Lebensdauer hinweg eine...