Politik

BMW streicht wegen der Krise Rabatte auf Neuwagen

Der bayrische Autohersteller will sich in Zukunft stärker auf sein Premiumgeschäft konzentrieren und dafür auch den Verlust von Marktanteilen in Kauf nehmen. Künftig soll es keine hohen Rabatte mehr geben.
07.01.2013 01:34
Lesezeit: 1 min

Aktuell:

Investoren: Deutschland wird immer in der Eurozone bleiben

In Zeiten der Wirtschaftskrise konzentrieren sich Unternehmen auf ihre Stärken. BMW will sein Engagement im Premiumbereich verstärken und künftig in Deutschland keine hohen Rabatte mehr gewähren. Die Preisnachlässe sind ein beliebtes Mittel des Vertriebs zur Steigerung der Absatzzahlen.

„Zu Premium passen dauerhaft keine hohen Rabatte. Sie sind weder für eine Marke noch für die Geschäftsentwicklung gut“, sagte Vorstandschef Norbert Reithofer in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Das angestrebte Verkaufsvolumen sei daher zurückgenommen worden. Gewinn gehe vor Absatz, so Reithofer.

In Deutschland droht BMW im Premiumgeschäft seine Rolle als Marktführer an die VW-Marke Audi zu verlieren. Entscheidender sei jedoch die Position auf dem Weltmarkt. Der deutsche Absatzmarkt werde weiter schrumpfen (mehr hier).

Für BMW sei es daher wichtig in die Zukunft zu investieren. Reithofer zufolge werden Elektro-Fahrzeuge in Europa an Bedeutung gewinnen. Die CO2-Richtlinien der EU lassen sich nur erfüllen, wenn eine große Menge an E-Fahrzeugen pro Jahr abgesetzt werden kann.

Weitere Themen:

Barroso teilt mit: Die Euro-Krise ist offiziell beendet

Beamte: Wir haben gesetzlichen Anspruch auf Teilhabe am Wachstum

Nach Depardieu will nun auch Brigitte Bardot Russin werden

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
X

DWN Telegramm

Verzichten Sie nicht auf unseren kostenlosen Newsletter. Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie jeden Morgen die aktuellesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik.
E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und erkläre mich einverstanden.
Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

DWN
Politik
Politik „Machen Sie sich auf die Auswirkungen gefasst“: EU kündigt weitere Gegenmaßnahmen zu US-Zöllen an
03.04.2025

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat die Bürger der EU auf die bevorstehenden wirtschaftlichen Folgen...

DWN
Politik
Politik US-Finanzminister warnt vor Vergeltungszöllen: Eskalation könnte die Lage verschärfen
03.04.2025

US-Finanzminister Scott Bessent hat betroffene Länder vor einer schnellen Reaktion auf die jüngste Ankündigung von Präsident Donald...

DWN
Politik
Politik AfD-Kandidat erstmals ins Verfassungsgericht gewählt: Zweidrittelmehrheit im Thüringer Landtag
03.04.2025

Die AfD hat einen Kandidaten für den Thüringer Verfassungsgerichtshof durchgesetzt: Rechtsanwalt Bernd Falk Wittig wurde mit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbercheck: Dürfen Arbeitgeber frühere Chefs kontaktieren?
03.04.2025

Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern können wertvolle Einblicke bieten – aber ist es rechtlich erlaubt, ohne Zustimmung des Bewerbers...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sichere KI statt Datenleck: Das müssen Firmen beim Chatbot-Einsatz beachten
03.04.2025

KI-Chatbots sind im Mittelstand längst Alltag – doch oft fehlt es an Sicherheitsstandards. Der Hamburger KI- und Digitalisierungsexperte...

DWN
Panorama
Panorama Orban trifft Netanjahu in Budapest trotz Haftbefehl -und erklärt Rückzug aus Internationalen Strafgerichtshof
03.04.2025

Viktor Orbán ignoriert den Haftbefehl, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Israels Premier erlassen hat – und heißt ihn in...

DWN
Politik
Politik Russlands Verzögerung der Verhandlungen könnte auch der Ukraine nützen
03.04.2025

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe oder Friedenslösung ziehen sich weiter hin. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: DAX-Kurs fällt nach Trumps Zollankündigung - wie sollten Anleger reagieren?
03.04.2025

Die erneute Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Aktienmärkte stark unter Druck gesetzt. Der DAX-Kurs...