Deutschland

Steinbrück will Griechenland mehr Zeit für Reformen geben

Der Kanzlerkandidat schreckt auch vor Mehrausgaben zur Bewältigung der Schuldenkrise in Griechenland nicht zurück. Steinbrück will Griechenland mehr Zeit für die Umsetzung der Reformen geben.
05.02.2013 09:11
Lesezeit: 1 min

Auf einem Vortrag an der London School of Economics sagte Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, die Länder der Schuldenkrise sollten ihre Haushalte in Ordnung bringen. Insbesondere im Falle Griechenlands müsse der Zeitraum für diese Maßnahme aber ausgeweitet werden – auch wenn dadurch Mehrkosten für die Bundesregierung und den Steuerzahler entstünden.

Steinbrück warf Bundeskanzlerin Merkel vor, die Bevölkerung nicht ausreichend vor der Möglichkeit weiterer Kosten für Griechenland zu warnen. Außerdem sei sie zu stark auf den Sparkurs in Europa fokussiert. Parallel müsse es aber in der Euro-Zone auch eine funktionsfähige Bankenregulierung und Wachstumsimpulse geben, sagte Steinbrück einem Bericht von Reuters zufolge.

 

 

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
DWN
Panorama
Panorama April 2025: Lohn, Pakete, Elterngeld - die wichtigsten Änderungen
03.04.2025

Beschäftigte im Bau erhalten mehr Lohn, Pakete werden teurer und auch im neuen Bundestag steht einiges an. Der neue Monat bringt zudem...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft DGB-Studie: Chinesische Investoren auf Rückzug in Europa
03.04.2025

Eine Analyse der SPD-nahen Hans-Böckler-Stiftung vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) analysiert, dass die Firmen-Mitbestimmung nach...

DWN
Panorama
Panorama Marode Infrastruktur: Deutschlands bröckelnde Brücken - Geld allein reicht nicht
03.04.2025

500 Milliarden aus dem Schuldenpaket von Union und SPD sollen in die marode Infrastruktur fließen: Brücken, Schienen und Straßen – oft...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Trump-Zölle könnten Preiskarussell, Zinserhöhungen und Insolvenzen anheizen - die EU bereitet sich vor
02.04.2025

Die Regierungen weltweit bereiten sich auf die massive Einführung von Zöllen durch US-Präsident Donald Trump vor, die, so sein Plan,...

DWN
Finanzen
Finanzen Tesla-Aktie stürzt ab: Miese Tesla-Auslieferungen belasten - was das für Anleger bedeutet
02.04.2025

Die weltweiten Auslieferungen des US-Autobauers Tesla sind im vergangenen Quartal um 13 Prozent auf 336.681 Fahrzeuge zurückgegangen....

DWN
Panorama
Panorama Polizei: Kriminalstatistik 2024 zeigt Ausländeranteil bei Gewaltdelikten in Deutschland steigt deutlich
02.04.2025

Die Kriminalstatistik der Polizei offenbart ein besorgniserregendes Bild: Die Zahl der erfassten Gewalttaten ist 2024 um 1,5 Prozent...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes-Benz erwägt Ausstieg aus dem Billigsegment in den USA aufgrund von Trump-Zöllen
02.04.2025

Die Mercedes-Benz Group prüft derzeit, ob sie ihre günstigsten Fahrzeugmodelle in den USA aus dem Sortiment nimmt. Hintergrund sind die...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Volatile Märkte vor Trumps Zollerklärung
02.04.2025

Die US-Börsen dürften überwiegend mit Verlusten in den Mittwochshandel starten, vorbörslich stecken die Technologieindizes an der...