Kommission: Bescheidener Spar-Vorschlag für Obama

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
20.02.2013 01:33
Die US-Politik findet keinen Weg, wie das Staatsdefizit verringert werden könnte. Eine Haushalts-Kommission aus beiden Parteien hat lediglich 2,4 Billionen Dollar an Ausgabenkürzungen vorgeschlagen – verteilt über zehn Jahre. Trotz Einschnitten bei Obamacare würde der Schuldenberg weiter wachsen.
Kommission: Bescheidener Spar-Vorschlag für Obama

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Am Dienstag hat in den USA eine Haushalts-Kommission aus Republikanern und Demokraten einen neuen Plan vorgelegt. Dieser sieht vor, dass die US-Regierung im Verlauf der kommenden zehn Jahre etwa 2,4 Billionen Dollar weniger auszugibt, als dies bisher geplant ist, berichtet Reuters.

Die Kommission war von Präsident Barack Obama schon zu Beginn seiner ersten Amtszeit eingesetzt worden. Seit Jahren liegt das jährliche Defizit der USA bei 1 Billion Dollar. Die Staatsschulden haben inzwischen über 16 Billionen Dollar erreicht.

Etwa ein Viertel der geplanten Defizitreduzierung käme aus Ausgabenkürzungen im Gesundheitssystem, ein weiteres Viertel aus höheren Steuern. Der Vorschlag sieht auch Kürzungen bei der Sozialversicherung und im Transportwesen vor.

Kürzlich hatte die Budget-Behörde des US-Kongress‘ errechnet, dass die Staatsverschuldung in den kommenden zehn Jahren auf 23 Billionen Dollar ansteigt. Und dabei ging sie von einem anhaltenden Wirtschaftswachstum aus (mehr hier).

Die von Obamas Haushalts-Kommission geplanten Ausgabenkürzungen in Höhe von 2,4 Billionen Dollar wirken da wie ein Tropfen auf den heißen Stein.


Mehr zum Thema:  

DWN
Marktbericht
DWN
Finanzen
Finanzen Corona-Insolvenzwelle, Teil 5: Die erste deutsche Universität steuert auf die Pleite zu

Die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Finanzprobleme machen auch vor dem deutschen Bildungssektor nicht Halt. Nun kämpft die erste...

DWN
Politik
Politik Funkstille zwischen China und den USA: Das Risiko einer militärischen Eskalation im Pazifik ist so hoch wie nie zuvor

Im Südchinesischen Meer verschärfen sich die bestehenden Spannungen. Das Risiko ernster Zwischenfälle ist Experten zufolge so hoch wie...

DWN
Deutschland
Deutschland US-Höchstgericht urteilt im Besitz-Streit um den Welfenschatz der Preußen-Stiftung

Der höchste Gerichtshof der USA soll klären, ob die Stiftung Preußischer Kulturbesitz rechtmäßiger Eigentümer des Welfenschatzes ist....

DWN
Politik
Politik Krawall im Südsee-Paradies: Niederlande aktivieren Soldaten zur Eindämmung schwerer Unruhen auf Curacao

Auf der zu den Niederlanden gehörenden Karibikinsel Curacao sind Unruhen ausgebrochen. Den Haag aktiviert seine dort stationierten...

DWN
Deutschland
Deutschland Konjunktur-Prognose des ifo-Instituts zu optimistisch? Fehlt auch nur ein Baustein, bricht das Kartenhaus zusammen

DWN-Gastautor Michael Bernegger und DWN-Chefredakteur Hauke Rudolph liefern eine Einschätzung der ifo-Prognose, der zufolge die deutsche...

DWN
Politik
Politik Neue Festnahme im Epstein-Skandal: Für Prinz Andrew wird die Lage zunehmend brenzlig

Die Festnahme der ehemaligen Freundin des Sexualverbrechers Jeffrey Epstein könnte für Prinz Andrew gefährlich werden. Die Dame kennt...

DWN
Politik
Politik Einbruch-Serie erschüttert Europaparlament: Dutzende Büros aufgebrochen, Akten und Computer gestohlen

Wie erst jetzt bekannt wurde, wurden im Europaparlament in Brüssel in den vergangenen Wochen dutzende Abgeordneten-Büros aufgebrochen und...

DWN
Politik
Politik Frankreichs Regierung tritt komplett zurück

Nach dem Debakel bei der Kommunalwahl muss sich Frankreichs Regierung komplett neu aufstellen.

DWN
Finanzen
Finanzen Bayer im Schuldenstrudel: Nach Monsanto-Desaster sind Neu-Schulden in Milliardenhöhe nötig

Die teure Übernahme des unbeliebtesten Unternehmens der Welt geht für Bayer kräftig nach hinten los. Auch nach den neuesten...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB warnt: Das Gespenst der Deflation ist zurück

Die Europäische Zentralbank warnt vor deflationären Tendenzen in Europa. Viele Branchen dürften in Wahrheit aber weit von sinkenden...

DWN
Politik
Politik Britisches Höchstgericht: Venezuelas Goldschatz in London steht selbsternanntem Präsidenten Guaido zur Verfügung

Im Streit um die in London lagernden Goldvorräte Venezuelas hat der britische High Court ein Urteil gefällt. Demnach kann der...

DWN
Panorama
Panorama Kreml reagiert auf erhöhte Radioaktivität im Gebiet der Ostsee

Russland hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach das Land für die zuletzt erhöhte Radioaktivität in der Ostsee verantwortlich gewesen sein...

DWN
Politik
Politik Kopfgeld für tote US-Soldaten: Der neueste PR-Feldzug des Tiefen Staates gegen Trump

Interessierte Kreise versuchen mit immer neuen Behauptungen, den amerikanischen Präsidenten Donald Trump in Verruf zu bringen....

DWN
Technologie
Technologie Wasserstoff: Die Lösung aller Antriebs-Probleme beim Auto?

Der Experte Timm Koch plädiert im großen DWN-Interview für das Auto mit Brennstoffzellen-Antrieb, der auf Wasserstoff basiert.

celtra_fin_Interscroller