Technologie

Unter der Haut: Googles Nano-Medizin leuchtet bei Krebsalarm

Um die eigene Nano-Medizin zu testen, entwickelt Google künstliche menschliche Haut. Die Nanopartikel aus den Google-Pillen sollen im Körper aufleuchten, wenn sie Krebszellen aufgespürt haben. Ein Armband liest das Licht-Signal durch die Haut hindurch.
03.02.2015 11:04
Lesezeit: 1 min

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Seit einigen Monaten entwickelt Google Nanopartikel, die in Pillenform eingenommen Krebs im Körper aufspüren können. Nun sind Details bekannt geworden, wie genau diese Diagnose kommuniziert werden soll: Ein magnetisches Armband soll die Partikel an das Handgelenk rufen. Hier sollen Partikel, die Krebs-Zellen  geortet haben aufleuchten. Das Licht-Signal wird dann durch die Haut hindurch ausgelesen.

Die Nano-Medizin funktioniert nach einem Bericht des Business Insider folgendermaßen: Ein Patient schluckt eine Pille, die Millionen Nano-Partikel enthält. Diese sind so klein, dass mehr als tausend davon in ein einziges Blutkörperchen passen. Je nachdem, welche Krankheit gesucht oder behandelt werden soll, sind die Nano-Partikel mit Antikörpern beschichtet, die wie Magneten auf bestimmte Zellen, Proteine oder andere Moleküle reagieren, beispielsweise nur auf Krebszellen.

Bei Kontakt mit ihrem Gegenpart beginnen die Nanopartikel zu leuchten. Dieses Lichtsignal soll nun durch ein spezielles magnetisches Armand ausgelesen werden, dass die Partikel am Handgelenk „scannt“. Dazu testet Google derzeit alle erdenklichen Eigenschaften von menschlicher Haut. Um zu messen, wie Licht durch verschieden Hauttypen dringt, entwickelt Google sogar eigens künstliche Haut in allen erdenklichen Variationen.

Über einhundert Mediziner arbeiten mittlerweile für Googles Forschungsprojekt. An den Anfang hat Google eine Studie zur Grundlagenforschung gestellt: Die „Baseline Study“ beobachtet an 175 gesunden freiwilligen Versuchspersonen, was einen gesunden Menschen überhaupt ausmacht.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie BradyPrinter i7500: Revolution im Hochpräzisionsdruck

Sie haben genug vom altmodischen Druck großer Etikettenmengen? Keine Kalibrierung, keine Formatierung, kein umständliches Hantieren mit...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Trump-Zölle könnten Preiskarussell, Zinserhöhungen und Insolvenzen anheizen - die EU bereitet sich vor
02.04.2025

Die Regierungen weltweit bereiten sich auf die massive Einführung von Zöllen durch US-Präsident Donald Trump vor, die, so sein Plan,...

DWN
Finanzen
Finanzen Tesla-Aktie stürzt ab: Miese Tesla-Auslieferungen belasten - was das für Anleger bedeutet
02.04.2025

Die weltweiten Auslieferungen des US-Autobauers Tesla sind im vergangenen Quartal um 13 Prozent auf 336.681 Fahrzeuge zurückgegangen....

DWN
Panorama
Panorama Polizei: Kriminalstatistik 2024 zeigt Ausländeranteil bei Gewaltdelikten in Deutschland steigt deutlich
02.04.2025

Die Kriminalstatistik der Polizei offenbart ein besorgniserregendes Bild: Die Zahl der erfassten Gewalttaten ist 2024 um 1,5 Prozent...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes-Benz erwägt Ausstieg aus dem Billigsegment in den USA aufgrund von Trump-Zöllen
02.04.2025

Die Mercedes-Benz Group prüft derzeit, ob sie ihre günstigsten Fahrzeugmodelle in den USA aus dem Sortiment nimmt. Hintergrund sind die...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Volatile Märkte vor Trumps Zollerklärung
02.04.2025

Die US-Börsen dürften überwiegend mit Verlusten in den Mittwochshandel starten, vorbörslich stecken die Technologieindizes an der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen DWS-Aktie unter Druck: Deutsche-Bank-Tochter muss Millionenstrafe wegen Greenwashing zahlen
02.04.2025

Die DWS, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, wurde in Deutschland zu einer Millionenstrafe wegen "Greenwashing"-Vorwürfen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Kurzarbeit statt Massenarbeitslosigkeit? Verlängerung des Kurzarbeitergeldes steht in der Kritik
02.04.2025

Die Wirtschaft steckt fest in einer Strukturkrise: seit 5 Jahren kein Wachstum. Die Folge: Immer mehr Unternehmen bauen Stellen ganz ab...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Wirtschaft: Verbände fordern dringenden Kurswechsel der Koalition
02.04.2025

Bitte kein "Weiter-so"! Mit Unmut blicken deutsche Wirtschafts- und Industrieverbände auf das, was die noch namenlose Koalition aus Union...