Stimmung kippt: Mehrheit der EU-Staaten gegen neue Russland-Sanktionen

In der EU gibt es offenbar keine Mehrheit mehr für neue Russland-Sanktionen. Daher will man zunächst auf weitere Beschlüsse verzichten, um einem offenen Konflikt mit den Amerikanern aus dem Weg zu gehen.

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Die EU-Staaten sind sich einem hochrangigen EU-Vertreter zufolge nicht mehr einig über eine Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland. „Wir werden das endgültige Ergebnis beim EU-Gipfel sehen, aber ich denke, dass es überhaupt keine Einstimmigkeit bei der Verlängerung der Sanktionen gibt, die im Juli anstehen“, sagte der EU-Vertreter am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen Ende nächster Woche in Brüssel zum Frühjahrsgipfel zusammen.

Die Mehrheit der EU-Staaten werde beim Gipfel vermutlich dafür plädieren, mit einem Beschluss bis Juli zu warten. EU-Staaten wie Ungarn oder Griechenland ließen bereits Zurückhaltung bei der Diskussion um weitere oder erneuerte Strafmaßnahmen erkennen.

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