Kanadischer Investment-Banker tot in einem Hotelzimmer aufgefunden

 

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01.05.2015 01:50
Der Vorsitzende des kanadischen Investors Khan Resources, Jim Doak, wurde tot in einem Hotelzimmer in der Mongolei aufgefunden. Die Todesumstände sind unklar. Doak befand sich mit der Regierung in Verhandlungen über die Rückgabe von Uran-Lizenzen, die die Mongolen zurückgezogen und an einen russischen Investor verkauft hatten.
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Khan Resources-Vorsitzender Jim Doak, eine prominente Figur der Finanzbranche von Toronto, wurde in einem Hotelzimmer in der Mongolei tot aufgefunden. Der 59-Jährige soll sich auf einer Dienstreise befunden haben. Im vergangenen Monat entschied ein internationales Gericht, dass die Mongolei an Khan Resources 100 Millionen Dollar als Entschädigung für ein geplatztes Uran-Geschäft zahlen muss, berichtet Reuters.

Im Jahr 2009 entzog die Regierung der Mongolei dem kanadischen Investor seine Uran-Lizenzen für die Uran-Mine Dornod. Stattdessen erhielt das russische Unternehmen ARMZ die Förderrechte. Doak wollte innerhalb dieser Woche Gespräche mit Vertretern der Regierung in Ulan Bator führen. Denn Khan Resources verlangt nach wie vor eine höhere Entschädigungszahlung.

In den vergangenen Jahren sind dutzende Top-Banker unter ungeklärten Umständen verstorben oder haben Selbstmord begangen. So soll ein Top-Banker von JP Morgan im Februar in seiner Wohnung in New Jersey zuerst seine Frau stranguliert und erstochen haben. Anschließend habe er sich durch Stiche in die eigene Brust das Leben genommen.

Die Liste der mysteriösen Todesfälle ist lang. Der Top-Banker Richard Talley, Gründer von American Title Services in Centennial, Colorado soll sich im vergangenen Jahr selbst mit einer Nagelpistole getötet haben. Er habe sich mehrmals in den Oberkörper und in den Kopf geschossen, berichtet The Denver Post.

Es ist unbekannt, ob sich die Banker, die Selbstmord begangen haben, einer entsprechenden Therapie unterzogen haben. Solche Therapien sind vor allem im Fall von Depressionen mittlerweile sehr erfolgreich und können das Risiko eines Selbstmords deutlich senken (siehe dazu Informationen der Deutschen Depressionshilfe).


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