Technologie

Ideenklau: Panasonic attackiert Tesla wegen Haushalts-Batterien

Lesezeit: 1 min
18.05.2015 12:42
Panasonic wirft Tesla vor, seine Strom-Batterien für Haushalte nachgemacht zu haben. Der japanische Elektronikkonzern vertreibt solche Batterien bereits seit drei Jahren. Teslas angeblicher Durchbruch in der Speichertechnik sei damit nur ein Marketingcoup.
Ideenklau: Panasonic attackiert Tesla wegen Haushalts-Batterien

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Streit um Batterietechnik: Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat sich den amerikanischen Elektroauto-Hersteller Tesla vorgeknöpft. Tesla hatte Anfang Mai neue Strom-Batterien für Haushalte und Firmen vorgestellt - Panasonic spricht nun von einem Marketingcoup.

Die Technologie von Tesla-Chef Elon Musk sei keineswegs neu, sagte eine Panasonic-Sprecherin der Branchenzeitung Automobilwoche. „Seit drei Jahren stellen wir bereits solche Speicherbatterien her und haben damit in Japan großen Erfolg.“ Der Konzern wolle mit dieser Technologie „sehr bald“ in andere Märkte gehen, auch nach Europa.

Musk hatte die Batterien, die auch an private Haushalte und Unternehmen verkauft werden sollen, als Revolution in der Energieversorgung bezeichnet. Damit könne zum Beispiel Solar- oder Windkraft-Strom zur späteren Verwendung gespeichert werden. Bei der Einbindung der Batterien ins Stromnetz soll Tesla der Hamburger Ökostrom-Anbieter Lichtblick helfen.

Tesla baut gerade eine fünf Milliarden Dollar teure Batteriefabrik in Nevada. Sie soll zum Jahr 2020 eine halbe Million Batteriepakete pro Jahr produzieren können. Der 43-jährige Musk ist für ambitionierte Pläne bekannt.

Im ersten Quartal allerdings fuhr Tesla erneut hohe Verluste ein. Das Minus lag bei knapp 154,2 Millionen Dollar, wie das Unternehmen vor kurzem mitgeteilt hatte. Im Vorjahresquartal hatte Tesla 49,8 Millionen Dollar verloren. Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um fast 52 Prozent auf 893,3 Millionen Dollar.

[

" href="https://www.youtube.com/watch?v=FHswxauDGVg
Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..
" target=_blank>www.youtube.com]


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Finanzen
Finanzen „JPM Coin“: Will JP Morgan vier Milliarden Fußball-Fans digital kontrollieren?

JP Morgan ist der Finanzier der Super League. Zuvor hatte die US-Großbank die Kryptowährung „JPM Coin“ entwickelt. Über die...

DWN
Finanzen
Finanzen Gelddrucken der EZB bringt dem Bund Milliarden-Einnahmen

Die lockere Geldpolitik der EZB hat die Zinsen für Bundesanleihen deutlich in den negativen Bereich gedrückt. Im ersten Quartal verdiente...

DWN
Politik
Politik Lagebericht der OSZE-Sonderüberwachungsmission in der Ukraine

Aus dem aktuellen Lagebericht der OSZE-Sonderüberwachungsmission in der Ukraine gehen mehrere Verstöße gegen den Waffenstillstand in der...

DWN
Finanzen
Finanzen So profitieren Sie von Bitcoin, ohne die Kryptowährung kaufen zu müssen

Bitcoin hat seit Beginn des Jahres eine beispiellose Ralley hingelegt. Doch die Kryptowährung ist extrem schwankungsanfällig und manchem...

DWN
Deutschland
Deutschland Inflation im Anmarsch: Bauindustrie kündigt steigende Preise an

Das Bauen in Deutschland wird voraussichtlich deutlich teurer. Die lang erwartete Inflation kommt nun mit aller Macht.

DWN
Politik
Politik Baerbock verknüpft Klima-Politik mit dem US-Feldzug gegen China

Die grüne Annalena Baerbock fordert eine „Klimapartnerschaft“ mit den USA. Diese soll auf einem sonderbaren geopolitischen Fundament...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Familienunternehmer fällen vernichtendes Urteil über Merkel-Regierung

Die Unzufriedenheit der Familienunternehmer mit der Bundesregierung ist auf einen historischen Rekord angestiegen. Denn die Politik der...

DWN
Politik
Politik Impfstoff-Diplomatie: EU liefert hunderttausende Impfdosen auf den Balkan

In ihrem Bestreben, den geopolitischen Hinterhof nicht anderen Mächten zu überlassen, hat die EU ihr Engagement auf dem Balkan verstärkt.