Finanzen

Ölpreis belastet Asiens Börsen, Dax schwächer

Lesezeit: 1 min
21.03.2016 09:29
Die Börsen in Asien haben am Montag uneinheitlich geschlossen. In China profitierten Anleger allerdings von der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der Zentralbank. Der Dax gab im frühen Handel die Zugewinne vom Freitag schon wieder ab.
Ölpreis belastet Asiens Börsen, Dax schwächer

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Börse  
Bayer  
Asien  

Der sinkende Ölpreis hat zum Wochenbeginn an den asiatischen Börsen für Kursverluste gesorgt. Die Ausnahme war China, wo die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der Zentralbank an den Börsen am Montag zu Gewinnen führte. Allgemein fehlen in der laufenden Woche Impulse am Markt: Wegen der verkürzten Osterwoche stehen kaum wesentliche US-Konjunkturdaten an und in Japan blieben die Terminals am Montag wegen eines Feiertages ausgeschaltet. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,2 Prozent. Die Börse in Schanghai lag dagegen 2,2 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzhen gewann 2,4 Prozent.

Nachdem der Ölpreis bereits am Freitag gefallen war, gab US-Öl am Montag wieder zunächst um mehr als 1,7 Prozent nach. Die Sorte Brent fiel um 1,5 Prozent. Hintergrund ist die schwindende Aussicht auf ein Ende der weltweiten Überproduktion nachdem die US-Ölbohrungen erstmals seit drei Monaten wieder anstiegen.

Ein Euro wurde mit 1,1255 Dollar bewertet nach 1,1267 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 111,36 Yen gehandelt nach 111,55 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0921 und zum Dollar mit 0,9701.

Zum Auftakt der verkürzten Handelswoche hat der Dax am Montag nachgegeben. Er verlor zur Eröffnung 0,6 Prozent auf 9891 Punkte und gab damit seine Freitagsgewinne komplett wieder ab. Das Thema 10.000 Punkte sei aber nicht vom Tisch, betonte Jens Chrzanowski, Geschäftsführer des Brokerhauses Admiral Markets. „Möglicherweise werden die Bullen versuchen, den Index möglichst rasch an und über diese Marke zu schieben.“ Im Börsenjargon werden Optimisten als Bullen bezeichnet.

Bei den deutschen Aktienwerten gehörte Bayer mit einem Kursplus von 2,2 Prozent zu den Favoriten. Insidern zufolge ist der US-Konkurrent Monsanto an der Agrarchemie-Sparte des Leverkusener Konzerns interessiert. Der Deal könnte ein Volumen von mehr als 30 Milliarden Dollar haben.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Israel und Iran liefern sich Schattenkrieg auf den Weltmeeren

Seit Wochen kommt es zu mysteriösen Zwischenfällen auf israelischen und iranischen Schiffen im Mittelmeer sowie in den Randmeeren des...

DWN
Politik
Politik Kuba läutet das Ende der Castro-Dynastie ein

Der bevorstehende Parteitag wird höchstwahrscheinlich das Ende der Castro-Dynastie einläuten.

DWN
Politik
Politik Aerosol-Forscher schreiben Brandbrief an Merkel: Ausgangssperren sind absurd und gefährlich

Die von der Bundesregierung per Sondergesetz geplanten Ausgangsbeschränkungen sind kontraproduktiv, sagen Aerosol-Forscher.

DWN
Finanzen
Finanzen Renditekurve: Warum dieser einfache Indikator eine Rezession vorhersagt

Seit vielen Jahrzehnten ist ist die Renditekurve ein extrem zuverlässiger Vorbote für Rezessionen. Denn dahinter steckt nichts anderes...

DWN
Technologie
Technologie Nächste Kältewelle rollt an: Texas fordert Bürger auf, Strom zu sparen

Wenige Wochen, nachdem eine Kältewelle zu einem mehrtägigen Stromausfall führte, warnt der Energieversorger von Texas vor neuen...

DWN
Politik
Politik Brückenkopf nach Europa: USA und Russland wollen China in der Ukraine schlagen

Wenn es in der Ukraine zu einer Eskalation kommen sollte, würde dies einen weiteren Schlag gegen die Neue Seidenstraße Chinas nach sich...

DWN
Finanzen
Finanzen Gemeinsam mit Bill & Bill: Bundesministerium ist Mitglied bei Anti-Bargeld-Lobby

Die „Better than Cash Alliance“​​​​​​​ kämpft weltweit gegen die Bargeld-Nutzung und für den Einsatz digitaler...

DWN
Finanzen
Finanzen Raus ins Grüne: Wie Sie ein Ferienhaus kaufen

Nicht erst zu Zeiten von Corona zieht es viele Menschen ins Grüne – darunter auch den Autor dieses Textes. Im Sommer 2020 hat er sich...