Politik

Erdogan: Brüssel-Attentäter wurde aus Türkei abgeschoben

Lesezeit: 1 min
23.03.2016 18:16
Nach Aussagen des türkischen Staatschefs Erdogan wurde einer der Terror-Verdächtigen von Brüssel im vergangenen Jahr in der Türkei festgenommen und nach Belgien abgeschoben. Trotz Warnungen hätten die belgischen Behörden den Mann nicht inhaftiert.
Erdogan: Brüssel-Attentäter wurde aus Türkei abgeschoben

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Einer der Attentäter von Brüssel wurde nach Angaben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Juni 2015 aus der Türkei ausgewiesen. Die belgischen Behörden seien darüber informiert worden, sie hätten aber den Mann später freigelassen und die türkische Warnung ignoriert, dass es sich um einen Extremisten handle.

„Einer der Attentäter von Brüssel wurde im Juli 2015 in der Stadt Gaziantep festgenommen und abgeschoben. Die Belgier haben dieser Person anschließend auf freiem Fuß gesetzt. Trotz unserer Warnung, dass es sich bei ihm um einen ausländischen terroristischen Kämpfer handelt haben die belgischen Behörden keine Verbindungen um Terrorismus feststellen können“, zitiert die Zeitung Karar den Staatschef.

Nach den Anschlägen in Brüssel mit mehr als 30 Toten und 270 Verletzten laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Bislang wurde nur die Identität von zwei Attentätern festgestellt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Weniger Administration, mehr Fokus: Mit digitaler bAV-Verwaltung den nächsten Schritt gehen

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB: Aktionspläne der Banken gegen Risiken durch Klimawandel werden verpflichtend

Die EZB will die Banken im Euro-Raum dazu verpflichten, langfristige Aktionspläne gegen ihre Anfälligkeit für Klimarisiken...

DWN
Politik
Politik Russland führt großes Militärmanöver auf der Krim durch

Russland führt ein großes Militärmanöver im südlichen Militärbezirk durch. Die Übung konzentriert sich auf die Krim. Es kommen...

DWN
Finanzen
Finanzen Deutsche Börse profitiert von teurer Energie, erzielt kräftiges Gewinnplus

Der Börsenbetreiber profitierte davon, dass der Preisanstieg bei Strom und Gas für Volatilität sorgte. Das habe zu einem höheren...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie globale Finanzkrisen entstehen – und wie man den drohenden Crash erkennt

Finanzkrisen treten immer wieder auf. Die Börsenkurse stürzen dann innerhalb kürzester Zeit ins Bodenlose. Doch was sind die Auslöser...

DWN
Finanzen
Finanzen Der deutsche Leitindex stottert sich in den Tag - nachmittags wichtige Makros aus Russland

Die Märkte bewegen sich nur wenig. Die Anleger fragen sich, wo denn die Impulse heute bleiben.

DWN
Deutschland
Deutschland Was ein Ende der Corona-Notlage bedeuten würde

Die Politik diskutiert über ein baldiges Ende der epidemischen Lage nationaler Tragweite. Nach dem Willen der Verantwortlichen soll es...

DWN
Politik
Politik Polen an EU-Kommission: Wir lassen uns nicht erpressen

Der zwischen Polen und der EU-Kommission geführte Streit über die Kompetenzen des EuGH droht nach einer Debatte im Europaparlament weiter...

DWN
Politik
Politik Deutschland schickt mehr Migranten nach Polen zurück

Deutschland schickt zunehmend über Polen kommende Migranten in das Nachbarland zurück. Weil Polen das erste Schengen-Land ist, das die...