Politik

Bremspedal schadhaft: Volkswagen ruft VW Touareg und Porsche Cayenne zurück

Lesezeit: 1 min
25.03.2016 01:07
Volkswagen muss 800.000 Fahrzeuge seiner Luxus-Klasse zurückrufen: Als Grund für den Rückruf nannten VW und Porsche am Donnerstag einen Sicherungsring an der Aufhängung des Bremspedals, der sich lösen könne.
Bremspedal schadhaft: Volkswagen ruft VW Touareg und Porsche Cayenne zurück

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Mitten in der Abgasaffäre ruft der Wolfsburger Konzern weltweit gut 800.000 Geländewagen von Typ VW Touareg und Porsche Cayenne der Baujahre 2011 bis 2016 zur Überprüfung in die Werkstätten. In Deutschland sind rund 90.000 Fahrzeuge der beiden weitgehend baugleichen Modelle betroffen. Als Grund für den Rückruf nannten VW und Porsche am Donnerstag einen Sicherungsring an der Aufhängung des Bremspedals, der sich lösen könne. Die Besitzer würden angeschrieben, um die korrekte Montage in der Werkstatt überprüfen zu lassen. Das Problem sei bei internen Untersuchungen festgestellt worden und in der laufenden Produktion bereits abgestellt.

Am Mittwoch hatte Volkswagen bereits den Rückruf von weltweit rund 177.000 Passat-Modellen der Baujahre 2014 und 2015 angekündigt, weil im Bordnetz ein Stecker nicht richtig eingerastet sein könnte. Dadurch kann der Motor ausfallen.

Volkswagen muss bereits wegen der Manipulation von Abgaswerten weltweit fast elf Millionen Fahrzeuge unterschiedlicher Modelle und Marken umrüsten. In Deutschland sind rund 2,5 Millionen Wagen mit einer illegalen Software unterwegs, die diese klimafreundlicher erscheinen lässt. Der Rückruf ist ins Stocken geraten, weil Messungen des Kraftfahrt-Bundesamtes beim Passat noch nicht abgeschlossen sind.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Finanzen
Finanzen Target2 macht's möglich: Deutsche Netto-Auslandsvermögen in Gefahr

Die Target-Forderungen Deutschlands innerhalb der EU haben längst astronomische Höhen erreicht. Ökonomen hatten zuvor inständig davor...

DWN
Politik
Politik Drohung aus der EU: „Angriff auf Ukraine heißt: sofortiges Öl/Gasembargo“ gegen Russland

Ein hochrangiger deutscher EU-Vertreter droht Russland bei einem Angriff auf die Ukraine mit einem Gas-Embargo, einem Ausschluss aus dem...

DWN
Politik
Politik Drei Brennpunkte bedrohen den Frieden: Schickt der Westen nur Berater - oder seine Armeen?

In seinem meinungsstarken Artikel analysiert DWN-Kolumnist Roland Barazon die weltweite Sicherheitslage.

DWN
Finanzen
Finanzen Explosion der Immobilien-Preise: Mieten lohnt sich immer öfter als Kauf

In 51 von 75 Städten ist die finanzielle Belastung durch die Miete geringer als beim Kauf. Die Unterschiede sind vor allem in den...

DWN
Deutschland
Deutschland Ernste Lage: Versorgungsengpass bei Lebensmitteln und Rohstoffen droht

In zahlreichen Branchen innerhalb der deutschen Lieferkette droht ein Kollaps bei der Versorgung. „Dann sprechen wir nicht mehr bloß...

DWN
Politik
Politik EU-Direktorin für Impfstoff-Zulassung war Pharma-Lobbyistin – unter anderem für AstraZeneca

Die aktuelle Direktorin der Europäischen Arzneimittelagentur, die für die Impfstoffzulassung verantwortlich ist, war zuvor für den...

DWN
Deutschland
Deutschland Gesetzes-Verschärfung steht bevor: Regierung will deutschlandweite Ausgangsbeschränkungen - Bundestag dürfte zustimmen

Die Bundesregierung will mittel einer Gesetzesverschärfung die Einspruchmöglichkeiten der Länder brechen.

DWN
Finanzen
Finanzen Banken sprechen von "Verwahrentgelt": In Wahrheit handelt es sich um Strafzinsen

Immer mehr deutsche Banken und Sparkassen berechnen ihren Kunden Strafzinsen.