Politik

Qatar Airways storniert Bestellung bei Airbus

Lesezeit: 1 min
03.06.2016 14:04
Erzürnt über die Lieferverzögerungen des Flugzeugbauers Airbus hat Qatar Airways die Bestellung des ersten A320neo storniert. Der Grund seien die Verschiebungen aufgrund der Triebwerksprobleme. Entschädigung will die Fluglinie allerdings nicht fordern.
Qatar Airways storniert Bestellung bei Airbus

Mehr zum Thema:  
Airbus >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Airbus  

Qatar Airways müsse die Zahl der Verbindungen von Doha aus reduzieren, weil es an Maschinen mangele, heißt es an diesem Freitag. „Uns fehlen fünf Flieger in diesem Sommer. Deswegen schlagen wir Krawall, weil es einen großen Effekt auf unseren Gewinn hat“, erklärte Qatar-Chef Akbar al Baker am Rande der IATA-Luftfahrtkonferenz im irischen Dublin.

„Wir stecken in einer Sackgasse. Wir haben unseren ersten A320neo storniert, weil er eine bestimmte Frist zu spät dran ist. Deshalb haben wir die Ausstiegsklausel genutzt.“

Er hoffe laut Reuters, dass die zehn Modelle des Langstreckenjets A350 wie versprochen im laufenden Jahr kämen. „Uns bleibt nichts anderes als Flugzeuge zu mieten. Wir waren auf die letzte Antwort von Airbus“, sagte Al Baker. Sollten die Probleme mit Airbus fortbestehen, werde Qatar beim Rivalen Boeing Maschinen vom Typ 737 bestellen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Airbus >

DWN
Politik
Politik Altkanzler Schröder warnt erneut eindringlich vor Baerbock

Altkanzler Gerhard Schröder warnt zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage vor der neuen Außenministerin. Diese beginnt bereits, mehr Macht...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldfonds kaufen erstmals seit Sommer wieder Gold

Die Bestände der weltweiten börsengehandelten Gold-Fonds (ETFs) sind im November zum ersten Mal seit diesem Sommer wieder gestiegen. Doch...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Industrie: Ohne fossile Energiequellen gehen alle Lichter aus

Die deutsche Industrie ist zwingend auf fossile Energieträger angewiesen. Daran wird sich allen Träumereien der Politik zum Trotz auch...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Geldpolitik: Wer profitiert von 5,2 Prozent Inflation?

Die Sparer ächzen unter den hohen Inflationsraten und den jahrelangen Nullzinsen. Doch es gibt auch Gewinner der EZB-Politik. Kritische...

DWN
Deutschland
Deutschland Zwei weitere Gasversorger stellen Belieferung ihrer Kunden ein

Die bundesweit tätigen Marken gas.de und Grünwelt haben die Belieferung ihrer Kunden eingestellt.

DWN
Politik
Politik Erster Baerbock-Spruch als Außenministerin: „Deutschland und Frankreich gehören ewig zusammen“

Die neue Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat die Bedeutung der Europäischen Union für Deutschland und die Freundschaft zu...

DWN
Politik
Politik Warum China im Ukraine-Konflikt nicht Partei ergreifen kann

China hat weder die Fähigkeit noch den Willen, im Russland-Ukraine-Konflikt Partei zu ergreifen. In beiden Staaten hat China handfeste...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EU-Kommission will Sanktionsinstrument gegen externe Einmischung schaffen

Die EU-Kommission will ein Instrument schaffen, mit dem sie weitreichende Eingriffe in die Handelspolitik der Mitgliedsstaaten tätigen...