Politik

Österreich: FPÖ geht auf Distanz zu Marine Le Pen

Lesezeit: 1 min
08.05.2017 01:57
In Österreich geht die FPÖ nach der Niederlage von Marine Le Pen auf Distanz zum Front National.
Österreich: FPÖ geht auf Distanz zu Marine Le Pen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die FPÖ in Österreich hat als Reaktion auf den Ausgang der französischen Präsidentschaftswahl die inhaltlichen Unterschiede zum Front National betont. «Wir sind in vielen Punkten nicht im Einklang», sagte FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache am Sonntagabend in der ORF-Sendung «Im Zentrum». Das gelte nicht zuletzt für das Verhältnis zur EU. «Wir wollen nicht austreten, sondern das EU-Projekt in die richtige Richtung entwickeln.» Die Chefin des Front National, Marine Le Pen, hatte dagegen ein Referendum zum EU-Austritt Frankreichs angekündigt.

Auch wirtschaftspolitisch seien die beiden Parteien nicht vergleichbar, meinte Strache. Le Pen verfolge hier einen sozialistischen Weg. «Wir sind heute viel stärker in der Mitte der Gesellschaft angekommen als Marine Le Pen», sagte der FPÖ-Chef zum Kurs seiner Partei in Österreich. Die FPÖ arbeitet aktuell an einem Wirtschaftsprogramm, um nicht nur mit ihren ausländerkritischen Ansichten auf Wähler zu hoffen. Le Pen hatte bei der Wahl am Sonntag deutlich gegen Emmanuel Macron verloren.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Panorama
Panorama Der Chefredakteur kommentiert: Eine rauschende Ballnacht! Wirklich?
12.04.2024

Liebe Leserinnen und Leser, jede Woche gibt es ein Thema, das uns in der DWN-Redaktion besonders beschäftigt und das wir oft auch...

DWN
Finanzen
Finanzen Vor der nächsten Zinswende: Welche Zinsprodukte lohnen sich noch und wie viel Geld sollte man festverzinslich anlegen?
12.04.2024

Die nächste Zinswende steht kurz bevor, aber noch gibt es für Anleger attraktive Zinsen. Welche Zinsprodukte sind empfehlenswert und wie...

DWN
Immobilien
Immobilien Wohnungsnot? Wo zigtausende Häuser und Apartments leer stehen
12.04.2024

Nicht überall gibt es vergleichbare Probleme auf dem Wohnungsmarkt wie in Berlin, Hamburg oder München. Entsprechend macht eine generelle...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Das KaDeWe ist verkauft und darf nun auf eine neue Blütezeit hoffen
12.04.2024

Während mit der Pleite von Rene Benkos Signa-Holding in Wien wohl der letzte Dominostein gefallen ist, herrscht wenigstens bei der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Krieg in der Ukraine: So ist die Lage
12.04.2024

Die Schweiz plant einen Friedensgipfel zur Beendigung des Ukraine-Kriegs, doch Moskau bleibt fern. Ohne Russland – ein...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Scholz' China-Reise: Drahtseilakt zwischen Wirtschaft und Diplomatie
12.04.2024

Bundeskanzler Olaf Scholz führt für vier Tage eine Delegation nach China. Sein Besuch im Reich der Mitte soll auf wirtschaftliche...

DWN
Finanzen
Finanzen Volkswirt: Die Phase hoher Inflation ist beendet
12.04.2024

Sinkende Preise bei Nahrung und Energie bringen Erleichterung: Inflationsrate auf tiefstem Stand seit Jahren. Was bedeutet das für die...

DWN
Politik
Politik Eineinhalb Jahre bis zur Bundestagswahl: Was wuppt die Ampel noch?
12.04.2024

Wann hat der Bundestag eigentlich das letzte große Gesetz verabschiedet? Die Ampel-Koalition vermittelt das Gefühl, mehr festzustecken...