Finnland: Zwei Tote nach Messer-Attacke

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
18.08.2017 17:02
In der finnischen Stadt Turku soll bei einer Messerattacke mindestens ein Mensch getötet worden sein.
Finnland: Zwei Tote nach Messer-Attacke

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Hannu Aaltonen und Lennart Simonsson von der dpa berichten:

Bei einer Messerattacke im Zentrum der finnischen Stadt Turku sind zwei Menschen getötet worden. Kurz nach der Tat wurde der mutmaßliche Angreifer wurde von der Polizei angeschossen und festgenommen. Man kenne sein Motiv nicht und bemühe sich, die Identität zu klären, sagte der nationale Polizeichef Seppo Kolehmainen am Abend auf einer Pressekonferenz. Ein Messer sei sichergestellt worden.

«Bis jetzt betrachten wir dies nicht als einen Terrorangriff, aber wir können Terrorismus nicht ausschließen», sagte ein Sprecher der Kriminalpolizei. Nach möglichen weiteren Angreifern wurde gefahndet.

Wie genau die beiden Opfer zu Tode kamen, wollte die Polizei zunächst nicht sagen. Die Universitätsklinik teilte mit, ein Mensch sei erst im Krankenhaus gestorben, drei weitere seien in intensivmedizinischer Behandlung. Insgesamt seien neun Menschen ins Krankenhaus gekommen.

Der Sender YLE zitierte Augenzeugen mit den Worten, in der Innenstadt seien mehrere Schüsse zu hören gewesen. Auf Fotos waren zahlreiche Einsatzfahrzeuge zu sehen. Die Polizei forderte die Bevölkerung am Nachmittag auf, die Gegend um den Tatort nicht zu betreten - möglicherweise gebe es weitere Täter. Die wichtigste Bibliothek der Stadt und ein Einkaufszentrum wurden evakuiert, wie YLE berichtete.

Die Polizeipräsenz an Bahnhöfen und am Flughafen von Helsinki wurde erhöht, Züge und Busse auf dem Weg aus der Stadt kontrolliert. Die Regierung wollte zu einer Sondersitzung zusammenkommen, wie Regierungschef Juha Sipila auf Twitter schrieb. Die Großstadt Turku liegt rund 170 Kilometer von der Hauptstadt Helsinki entfernt an der Westküste.


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung plant Einführung des 12-Stunden-Arbeitstags

Die Bundesregierung will angesichts der Corona-Pandemie für zahlreiche Branchen längere Arbeitszeiten bis zu zwölf Stunden, kürzere...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das waren die Entwicklungen zum Coronavirus am Mittwoch

Es folgen die Entwicklungen vom Mittwoch, den 8. April, im Live-Ticker. Das Coronavirus ist noch immer weltweit das bestimmende Thema.

DWN
Deutschland
Deutschland Bleiben Sie stets informiert und unterstützen Sie die Deutschen Wirtschafts Nachrichten mit einem Abo

Aktuell dreht sich alles um das Coronavirus. Das öffentliche Leben ist komplett heruntergefahren worden - Schulen, Restaurants und der...

DWN
Politik
Politik Vorwurf: Jared Kushner hat Corona-Hilfsgüter gezielt umgeleitet

Abgeordnete des US-Kongresses werfen Trumps Schwiegersohn vor, medizinische Hilfsgüter gegen die Corona-Pandemie gezielt weitergeleitet zu...

DWN
Deutschland
Deutschland 12-Stunden-Arbeitstag kommt: Millionen Deutsche werden psychisch krank

Die Bundesregierung will für mehrere Branchen den 12-Stunden-Arbeitstag - angeblich vorübergehend - einführen. Genau das hatten...

DWN
Finanzen
Finanzen Staatsbankrott in Argentinien: Gläubiger verlieren zehn Milliarden Dollar

Argentinien hat Zahlungen bei Anleihen in der Größenordnung von bis zu 10 Milliarden Dollar eingestellt. Es ist der neunte Staatsbankrott...

DWN
Deutschland
Deutschland Institute erwarten Erholung von Corona-Rezession bereits im nächsten Jahr

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten hierzulande die schwerste Rezession seit 1970. Doch schon für das kommende Jahr...

DWN
Deutschland
Deutschland Porsche zahlt Mitarbeitern erneut 9700 Euro Prämie

Porsche überweist seinen Mitarbeitern trotz der aktuellen Krise auch in diesem Jahr 9700 Euro zusätzlich.

DWN
Deutschland
Deutschland Regierung erwartet deutlich mehr Kurzarbeit als in der Finanzkrise

Die Kurzarbeit wird in der Virus-Krise nach Einschätzung der Bundesregierung einen neuen Rekordstand erreichen. Die Kurzarbeit werde...

DWN
Finanzen
Finanzen Target 2: Forderungen der Bundesbank im Eurosystem nähern sich der Billionenmarke

Die Forderungen der Bundesbank gegenüber andere Euro-Zentralbanken nähert sich der Marke von einer Billion Euro. Die Marke dürfte bald...

DWN
Politik
Politik China muss die Welt wegen des Corona-Virus entschädigen

Das chinesische Corona-Virus hat alleine in der G7-Staatengruppe einen Schaden von 3,62 Billionen Euro verursacht. Nun werden die Stimmen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Grönland blickt mit bangem Erwarten auf die Ankunft des Virus

Zwar hat Grönland bisher nicht einen einzigen Corona-Toten und die Intensivstationen sind leer. Doch die Erfahrungen mit den tödlichen...

DWN
Technologie
Technologie Schnellladestationen zerstören Teslas Auto-Batterien schon nach 25 Ladevorgängen

Beim Einsatz von heute üblichen Schnellladestationen geht die Ladekapazität der Batterien stärker verloren, als bisher angenommen.

DWN
Deutschland
Deutschland Messeabsagen: Fachverband rät zu Digitalisierung

Die Corona-Pandemie hat zu zahlreichen Absagen von Messen und Konferenzen geführt - eine riesiges Problem für viele Unternehmen.

celtra_fin_Interscroller