Gegen den Dollar: China erlaubt Yuan für den Goldhandel

China baut den internationalen Handel mit Gold in der Landeswährung Yuan aus.

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Mehrere Goldbarren. Der internationale Goldhandel ist nun auch in Yuan möglich. (Foto: dpa)

Mehrere Goldbarren. (Foto: dpa)

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Die Regierung der Volksrepublik China baut den Goldhandel in Yuan und damit auch die Internationalisierung der Landeswährung aus. Wie der englischsprachige Dienst von Reuters berichtet, können Goldhändler aus der Industriemetropole Shenzhen seit vergangenem Freitag ihr Gold in Yuan an der Hongkonger Börse handeln. Zuvor war dies nur für Hongkonger Goldhändler möglich.

Die neue Verbindung zwischen Shenzhen und Hongkong folgt auf die im Juli 2015 getroffene Vereinbarung zwischen Hongkong und Shanghai, wonach Hongkonger Händler erstmals Gold in Festlandchina handeln konnten.

Der Vorsitzende der Chinese Gold and Silver Exchange Society (CGSE), Haywood Cheung, gab zudem Pläne bekannt, wonach China schon bald mit Dubai, Myanmar und Singapur Verträge zum Handel mit Gold abschließen werde.

Der Goldhandel in Yuan hat zwei Vorteile für die Chinesen. Zum einen stärkt es die Rolle des Yuan gegenüber der vorherrschenden Handelswährung Dollar. Zum anderen sind die Chinesen künftig weniger vom US-Dollar abhängig, wenn sie über Handelsbeziehungen auf Yuan-Basis verfügen.

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