Gold

Obwohl Gold immer als stabiles Gegengewicht einer Währung galt, ist es bezüglich der Werthaltigkeit tatsächlich nicht mehr an irgendeine Währung gebunden.

Bei den Unsicherheiten an den aktuellen Finanzmärkten gilt Gold seit jeher als sichere Geldanlage. (Foto: dpa)

Gold gilt zusammen mit anderen Edelmetallen seit Jahrtausenden als werthaltig. In der globalen Nachkriegsordnung von Bretton Woods garantierte Gold die Werthaltigkeit praktisch aller Währungen weltweit. Diese waren in einem festen Wechselkurs an den US-Dollar gebunden, welcher wiederum in physisches Gold eingetauscht werden konnte.

Als Frankreich seine gesamten Dollarbestände in Gold eintauschen wollte, konnten die USA dieses nicht liefern. Im Jahr 1971 kündigte Präsident Nixon deswegen die Goldbindung des Dollar und damit aller angeschlossenen Währungen einseitig auf. Praktisch alle Währungen sind deshalb heute nicht mehr durch Gold gedeckt, sondern einzig durch das Vertrauen der Marktteilnehmer.

Gold gilt heute als „sicherer Hafen“ für Anleger und Sparer. Spekulationen, wonach Zentralbanken den Goldpreis manipulieren, kursieren seit Jahren. Da Gold auf der ganzen Welt als werthaltig anerkannt wird, stellt es einen Gegenpol zum ungedeckten modernen Schuldgeldsystem dar.

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Entwicklung vom Goldpreis in Euro. (Grafik: ariva.de)
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