Deutsche Börse denkt über Bitcoin-Future nach

Die Deutsche Börse erwägt das Angebot von Bitcoin-Terminkontrakten und Indizes für Kryptowährungen.

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Ein Mann geht in Seoul an einer Anzeige mit dem Chart der Digitalwährung Bitcoin vorbei. (Foto: dpa)

Ein Mann geht in Seoul an einer Anzeige mit dem Chart der Digitalwährung Bitcoin vorbei. (Foto: dpa)

Nach der US-Terminbörse CBOE könnte auch die Deutsche Börse bald auf den Trend zum Handel mit Internetwährungen wie Bitcoin aufspringen. Ein Sprecher des Börsenbetreibers sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch, das Unternehmen denke darüber nach, einen Terminkontrakt (Future) anzubieten, mit dem Anleger sich bei Investitionen in Bitcoin gegen fallende Kurse absichern können. „Wir prüfen darüber hinaus, ob es sinnvoll sein kann, einen Index basierend auf Kryptowährungen wie Bitcoin zu berechnen und anzubieten“, sagte der Sprecher.

Ein Bitcoin-Future könnte auf der Derivatebörse Eurex, einer Tochter der Deutschen Börse, gehandelt werden. Bis zu einer Entscheidung werde es noch einige Zeit dauern, sagte der Sprecher. Zuerst hatte die Wirtschaftswoche über die Gedankenspiele berichtet, einen Future einzuführen.

Hintergrund ist der fulminante Handelsstart eines solchen Derivats Anfang der Woche an der CBOE. Der Future war am ersten Handelstag um mehr als 20 Prozent gestiegen. Ähnliche Papiere der Rivalen CME und Nasdaq, mit denen Investoren auf steigende und fallende Kurse setzen können, stehen bereits in den Startlöchern.