Flash Crash: Google-Kryptowährung Ripple verliert 30 Prozent

Die Google-Währung Ripple hat weiter mit starken Kursproblemen zu kämpfen.

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Google setzt auf Ripple. (Foto: dpa)

Google setzt auf Ripple. (Foto: dpa)

Die Kurse von Kryptowährungen sind am Montag erneut auf breiter Front eingebrochen: Die Google-Kryptowährung Ripple verlor zwischenzeitlich knapp 30 Prozent, nachdem die Währung bereits am Freitag ins Rutschen gekommen war.

Ripple wird von den Google-Investoren als Alternative zu anderen Kryptowährungen aufgebaut und könnte auch im klassischen Währungssystem eine Rolle spielen.

Ethereum profitierte vom Ripple-Absturz, konnte um knapp drei Prozent auf rund 1.155 US-Dollar zu und festigte seinen zweiten Platz hinter Bitcoin. Der Kurs von Bitcoin gab indes um mehr als acht Prozent nach.

Deutlich verloren außerdem Bitcoin Cash und Litecoin an Wert, deren Kurse um etwa 18 und 14 Prozent absackten.

Stabil zeigten sich dagegen die Kurse von NEM und Tron. Sie konnte als einzige dem Abverkauf am Montag standhalten.

Der Grund des Absturzes, von dem sich die meisten Währungen wenig später erholen konnten, liegt in Sürdkorea. Bloomberg berichtet, dass Choi Jong-ku, Chairman der Financial Services Commission Südkorea, in einer Rede wenig freundliche Worte für Kryptowährungen fand: Es gäbe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Kryptowährungstransaktionen bei Geldwäsche verwendet werden könnten. Südkorea plant, Konten zu sperren, wenn bei ihnen festgestellt wird, dass sie Gesetze in Bezug auf Kryptowährung gebrochen haben. Die Aufsichtsbehörde verstärkt auch die Untersuchung der Kryptowährungsbörsen über Preismanipulation, Geldwäsche und einem Pyramidensystem. Die Nebenwirkungen der Kryptowährung seien „ernst“. Die Aufsichtsbehörde werde alle Maßnahmen berücksichtigen, einschließlich der Schließung von Kryptowährungsbörsen.