Finanzen

Erste US-Stadt verbietet Bitcoin-Mining

Als erste US-Stadt hat Plattsburgh Bitcoin-Mining verboten.
19.03.2018 23:08
Lesezeit: 1 min

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die Kleinstadt Plattsburgh (20.000 Einwohner) im US-Bundesstaat New York hat vergangenen Donnerstag Bitcoin-Mining verboten. Nach einer öffentlichen Anhörung erließ der Stadtrat ein dementsprechendes Moratorium, das zunächst für eineinhalb Jahre gilt, berichtet Bloomberg. Bei Zuwiderhandlungen wird pro Tag eine Strafe von 1000 Dollar fällig. Der Stadtrat kündigte an, weitere rechtliche Maßnahmen zu prüfen, „bevor gewerbliches Krypto-Mining dem Charakter der Stadt unumkehrbaren Schaden zufügt“.

Plattsburgh bezieht einen großen Teil seines Energiebedarfs von einem Wasserkraftwerk am St. Lawrence Fluss. Der Preis für den Strom ist niedrig, die Abgabemenge allerdings begrenzt. Im Dezember und Januar musste die Stadt aufgrund des hohen Verbrauchs zusätzlichen Strom einkaufen. Dadurch erhöhten sich die Monats-Rechnungen einzelner Verbraucher um bis zu 300 Dollar.

Bitcoin-Mining ist mit einem hohen Stromverbrauch verbunden und befindet sich deshalb schon seit einiger Zeit im Blickfeld von Umweltschützern. Schätzungen zufolge wird es in naher Zukunft mehr Energie verbrauchen als Elektro-Autos.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
X

DWN Telegramm

Verzichten Sie nicht auf unseren kostenlosen Newsletter. Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie jeden Morgen die aktuellesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik.
E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und erkläre mich einverstanden.
Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Globaler Handelskrieg: Trump erfindet Zölle, die es nie gab
04.04.2025

US-Präsident Donald Trump hat Zölle gegen Länder eingeführt, die es in der Form nie gab. Anstatt auf konkrete Handelsbarrieren oder...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: China-Zölle richten Blutbad am Aktienmarkt an - Bank-Aktien rauschen ab
04.04.2025

Die Gegenzölle aus China schicken den DAX aktuell tief in die Verlustzone. Globale Sorgen um das Wirtschaftswachstum setzen vor allem dem...

DWN
Technologie
Technologie WhatsApp-Nachrichten-Limit: Meta führt Begrenzung ein - aber bitte keine Panik
04.04.2025

WhatsApp, der beliebte Messenger-Dienst von Meta, führt derzeit eine neue Funktion ein, die das Versenden von Nachrichten einschränkt....

DWN
Politik
Politik Russland drängt, Ukraine kämpft: Internationale Hilfe und politische Spannungen im Kriegschaos
04.04.2025

Die russischen Angriffe auf Grenzgebiete eskalieren, während die Ukraine auf internationale Hilfe und politische Lösungen setzt. Doch die...

DWN
Finanzen
Finanzen Deutsche Bank-Aktie bricht ein: US-Zölle belasten - sollten Anleger jetzt die Deutsche Bank-Aktie verkaufen?
04.04.2025

Ein schwarzer Tag für europäische Banken: Die Deutsche Bank-Aktie hat am Freitag zeitweise mehr als 11 Prozent an Wert verloren und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Gegenzölle? Wie Europa auf die Trump-Zölle reagieren kann und will
04.04.2025

Die von Donald Trump geplanten Trump-Zölle als Teil eines umfangreichen Zollpakets dürften nicht unbeantwortet bleiben. Welche konkreten...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Wirtschaftsweise Malmendier warnt vor "Inflationsschock" in den USA
04.04.2025

Ökonominnen und Ökonomen sehen klar: Trumps Zölle treiben die Preise nach oben. Die Entwicklung könnte für den Präsidenten politische...

DWN
Politik
Politik Nato-Treffen: Ukrainischer Außenminister Sybiha fordert von Nato mehr Druck auf Russland
04.04.2025

Das Treffen der Außenminister der Nato-Staaten in Brüssel geht zu Ende. Im Fokus stehen Gespräche über die Ukraine. Kiew fordert dabei...