Erste Drohne überquert Atlantik im zivilen Luftraum

Erstmals hat eine unbemannte Drohne im zivilen Luftraum den Atlantik überquert.

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Eine SkyGuardian Drohne. (Foto: GA-ASI)

Eine SkyGuardian Drohne. (Foto: GA-ASI)

Eine SkyGuardian-Drohne von General Atomics Aeronautical Systems hat am Mittwoch Geschichte geschrieben: Das unbemannte Fluggerät absolvierte als erstes Fernverkehrsflugzeug mit großer Reichweite und Langzeitausdauer (MALE) einen Transatlantikflug. Das Flugzeug landete auf dem Militärflughafen Fairford in Gloucestershire, England nach einem Flug von 3.760 nm (4.327 Meilen, 6.963 km) aus  Grand Forks, North Dakota. Die Flugzeit betrug 24 Stunden und zwei Minuten. Das berichtet General Atomics Aeronautical Systems in einer Pressemitteilung. Die Drohne wurde im Auftrag der Royal Air Force gebaut.

Die Drohne wurde über ihre Standardausstattung hinaus so modifiziert, dass sie die strengen Anforderungen für den Einsatz im nichtmilitärischen Luftraum sowie die NATO-Standards (STANAG-4671) sowie die Auflagen weiterer militärischer und ziviler Behörden einschließlich der British Military Airworthiness Authority (MAA)und der FAA erfüllte.

Die Amerikaner und die Briten sind nicht die einzigen, die derzeit mit dem Drohnen-Einsatz im zivilen Luftraum experimentieren.

Die israelische Rüstungsfirma Elbit Systems hat am Donnerstag ein 1,6 Tonnen schweres unbemanntes Luftfahrzeug (UAV) vorgestellt, das für den Einsatz in Lufträumen gedacht ist, die zur Zeit für Zivilflugzeuge reserviert sind, während militärische Raketen außerhalb der Kampfzonen eingesetzt werden.

Eine Version des Hermes 900 StarLiners von Elbit wird für die Schweizer Armee zusammengestellt und soll 2019 mit einem Deal im Wert von 200 Millionen US-Dollar ausgeliefert werden, berichtet die Business Times.

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