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Blockchain-Plattform für Online-Wetten bietet jetzt "Attentatsmärkte"

Lesezeit: 2 min
26.07.2018 17:13
Auf der dezentralen Plattform Augur wetten Nutzer derzeit darauf, wann bestimmte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sterben werden.

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Blockchain-Plattform für Online-Wetten Augur bietet jetzt "Attentatsmärkte"

Sogenannte "Attentatsmärkte" sind auf der am 9. Juli gestarteten Blockchain-Event-Plattform Augur aufgetaucht. Dabei wetten Nutzer darauf, wann bestimmte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sterben werden.

Auf der Plattform können Benutzer eine Vorhersage über den Ausgang eines Ereignisses treffen. Wenn Benutzer glauben, dass ein Ergebnis eintreten wird, kaufen sie Aktien mit der Kryptowährung Ether.

Um sicherzustellen, dass eine Wette ordnungsgemäß abgerechnet wird, hat Augur ein System von "Reportern" geschaffen, die das wahrheitsgemäße Ergebnis eines gesetzten Ereignisses angeben. Diese "Reporter" sind im Wesentlichen Inhaber von Augurs eigenem REP-Token.

Vor kurzem haben Benutzer nun Wetten auf Augur hinsichtlich des Todes einiger öffentlicher Personen gepostet, darunter US-Präsident Donald Trump und Warren Buffett, CEO bei Berkshire Hathaway.

Dies ist nicht das erste Beispiel eines Attentatsmarktes. Bereits 2013 wurde ein Online-Markt geschaffen, in dem die Nutzer Attentate auf Ben Bernanke und den amerikanischen Präsidenten Barack Obama finanzieren wollten.

Während die aktuellen Augur-Märkte lediglich darauf wetten, ob ein solches Ereignis eintreten wird, könnte eine solche Wette dennoch einen Anreiz dafür schaffen, das Verbrechen auch durchzuführen.

Angesichts der dezentralisierten Natur der Plattform "kann niemand Augur im Alleingang verändern oder herunterfahren", so die Augur-Website.

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Katalonien entwickelt Plan zur Integration der Blockchain-Technologie

  • Die Generalitat de Catalunya (Regierung von Katalonien) hat einen Plan für die Umsetzung der Blockchain-Technologie in ihrer öffentlichen Verwaltungstätigkeit enthüllt.
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Swytch-Plattform fördert saubere Energie mit Blockchain-Technologie

  • Derzeit betreibt Swytch ein 3,5-Gigawatt-Pilotprojekt in Deutschland, das mehr als 500.000 Haushalte mit Strom versorgt, und testet den Datenfluss, Blockchain, Dashboard, Schätzfunktionen, Token-Allokationsmodelle und andere wichtige Teile der Plattform.
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