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„Dynamik lässt nach“

Öffentlichkeit wird auf steigende Arbeitslosenzahlen vorbereitet

Frühindikatoren weisen auf mittelfristig steigende Arbeitslosenzahlen in Deutschland hin.

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Die sich abschwächende Konjunktur macht jetzt auch den Abbau der Arbeitslosigkeit in Deutschland schwieriger, berichtet AFP. „Die Arbeitsagenturen halten weitere Rückgänge der Arbeitslosigkeit für möglich, aber die Dynamik lässt nach“, erklärte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg am Mittwoch. Das zeige etwa die Entwicklung bei den Zeitarbeitsfirmen. Insgesamt bleibe der Arbeitskräftebedarf in der Wirtschaft aber hoch.

Das DWN Online Jahresabo erhalten Sie jetzt zusammen mit dem Spiegel-Bestseller von Michael Maier zum absoluten Vorteilspreis.In den vergangenen Monaten mehrten sich die Anzeichen für einen bevorstehenden Abschwung in der Weltwirtschaft. Beispielsweise entging die deutsche Wirtschaft zum Jahreswechsel nur knapp einer Rezession. Die Automobilindustrie – die Schlüsselindustrie des Landes – befindet sich bereits in ernsten Schwierigkeiten.

Das monatliche IAB-Arbeitsmarktbarometer verbuchte im Februar den dritten Abschwung in Folge. Der Frühindikator sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 auf 103,4 Punkte. Der aktuelle Stand des Arbeitsmarktbarometers lässt laut IAB aber weiterhin eine positive Arbeitsmarktentwicklung in den kommenden Monaten erwarten.

Der Indikator basiert auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen. Er gibt einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts. Die Skala reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).