Finanzen

Drastischer Anstieg beim Goldpreis

Lesezeit: 1 min
20.06.2019 10:09
Der Goldpreis hat auch am Donnerstag einen deutlichen Anstieg verzeichnet.
Drastischer Anstieg beim Goldpreis
Mehrere Goldbarren. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Goldpreis ist auf den höchsten Stand seit fast sechs Jahren gestiegen: Im asiatischen Handel kletterte der Preis für eine Unze am Freitag auf über 1.400 Dollar (1238 Euro). Anleger sehen in dem Edelmetall in Zeiten niedriger Zinsen und wirtschaftlichen wie politischen Unwägbarkeiten eine sichere Bank für ihr Geld.

Die Nachfrage stieg, nachdem die US-Notenbank am Mittwoch angedeutet hatte, sie könnte die Leitzinsen in näherer Zukunft senken. Dazu kommen die Sorgen über den Ausgang des Handelsstreits zwischen den USA und China und die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran.

Allein im Juni stiegen die Goldpreise um zehn Prozent. Am Freitag notierte eine Unze im asiatischen Handel bei 1,411 Dollar. Das war der höchste Stand seit September 2013.

In der Euro-Krise 2011 hatten die Goldpreise ihr bislang historisches Hoch von über 1900 Dollar erreicht. Sie fielen zwei Jahre später wieder, als die US-Notenbank erstmals andeutete, ihre lockere Geldpolitik zu straffen.

Noch vor vier Tagen lag der Preis bei ungefähr 1.330 Dollar. Der Preisauftrieb ist signifikant, weil sich die Marke von 1.350 Dollar in den vergangenen Jahren als starke Widerstandszone für einen höheren Goldpreis herausgestellt hatte.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Autofahrer: Klimavorgaben werden verschärft, Spritpreise werden drastisch steigen

Union und SPD wollen die Klimavorgabe für Treibstoffe noch einmal über die bisherigen Regierungspläne hinaus verschärfen. Eine ganz...

DWN
Deutschland
Deutschland Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland sinkt weiter deutlich

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat den negativen Trend der vergangenen Quartale in den ersten drei Monaten des Jahres...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Joe Biden will Chinas Staatskapitalismus nachahmen – Europa zieht mit

Chinas Staatskapitalismus findet offenbar Nachahmer. Auch in Amerika will die Politik nicht mehr nur Schiedsrichter sein, sondern ebenso...

DWN
Finanzen
Finanzen Arbeitgeber wütend: Neuer Rat will Umbau des Arbeitsmarkts

Ende von Minijobs, Recht auf Homeoffice: Ein von Arbeitsminister Hubertus Heil eingesetzter Expertenrat hat erste Ergebnisse präsentiert....

DWN
Politik
Politik „Hochrangiges“ Gespräch mit Luisa Neubauer: Kanzlerin Merkel fürchtet mögliche „Klimaleugner-Mehrheit“

In einem außerordentlich „hochrangigen“ Gespräch mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat Kanzlerin Merkel gesagt, dass die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der Lithium-Markt steht vor einer Angebotsknappheit

Wegen der steigenden Nachfrage steht der weltweite Lithium-Markt vor einer Angebotsknappheit. Diese Entwicklung wird durch die zunehmende...

DWN
Finanzen
Finanzen Paukenschlag: Gegner der EZB-Staatsanleihenkäufe scheitern in Karlsruhe

Das Bundesverfassungsgericht hatte die milliardenschweren Anleihekäufe der EZB teilweise für verfassungswidrig erklärt. Es forderte...

DWN
Politik
Politik Die neue Große Depression steht der Welt noch bevor – Kursfeuerwerk an den Börsen ist eine Illusion

Dem US-Analysten James Rickards zufolge ist das Schlimmste im Verlauf der Corona-Krise noch nicht überstanden. Die Welt geht einer Großen...