Politik

Ukraine: Rechtsextreme gründen eine offizielle Partei

Die Rechtsextremen in der Ukraine haben eine neue Partei gegründet. Eines ihrer Ziele ist die Rückeroberung aller Gebiete im Donbass.
15.10.2016 02:16
Lesezeit: 1 min

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Mitglieder des rechtsextremen Freiwilligenbataillons Asow in der Ukraine haben eine neue Partei gegründet. Der Asow-Kommandeur und Abgeordnete Andrej Bilezki wurde am Freitag in Kiew zum Vorsitzenden der "Nationalkorps" getauften Bewegung gewählt, wie eine AFP-Reporterin berichtete. Als Ziel gab die neue Partei aus, die umkämpften Gebiete in der Ostukraine zurückzuerobern.

"Wir wollen, dass die Ukraine zu den Ideen des ukrainischen Patriotismus und des Nationalismus zurückkehrt", sagte Bilezki bei dem Treffen in der ukrainischen Hauptstadt vor etwa 300 Anhängern. Neben Soldaten des Freiwilligenbataillons, das im Osten des Landes gegen die prorussischen Rebellen kämpft, wollen sich auch Veteranen der neuen Partei anschließen.

Das Asow-Bataillon, dem neben ukrainischen Rechtsextremen auch Neonazis aus dem europäischen Ausland angehören sollen, kämpfte in der Ostukraine an der Seite der Regierungstruppen, bevor es in die regulären Streitkräfte eingegliedert wurde. In dem Konflikt wurden seit April 2014 bereits mehr als 9600 Menschen getötet.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
DWN
Politik
Politik Vertrauliche Nähe bei Koalitionsverhandlungen: Merz und Klingbeil im Zwang zur Zusammenarbeit
04.04.2025

Lange Zeit galt die schwarz-rote Koalition als Ausnahmeerscheinung der Bundesrepublik. Jetzt verhandeln Union und SPD über ihr fünftes...

DWN
Technologie
Technologie Moto-E-Motion optimiert Fahrzeuge: Innovationen sind kein Hexenwerk – nur Physik
04.04.2025

Wie lässt sich die Effizienz von Motoren und Maschinen ohne bauliche Veränderungen verbessern? Wie das Unternehmen Moto-E-Motion durch...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis auf Rekordniveau: Für wen ist eine Investition in das Edelmetall sinnvoll und wer sollte vorsichtig sein?
04.04.2025

Der Goldpreis hat die Marke von 3.100 US-Dollar pro Unze übertroffen und ein neues Allzeithoch erreicht. Doch ist Gold weiterhin eine...

DWN
Politik
Politik Ultimatum für Putin? Trump verliert laut Nato-Partnern Geduld
04.04.2025

Könnte es nur noch Wochen dauern, bis sich neue Entwicklungen in den Bemühungen um eine Waffenruhe im Ukraine-Konflikt abzeichnen? Dieser...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Globaler Handelskrieg: Trump erfindet Zölle, die es nie gab
04.04.2025

US-Präsident Donald Trump hat Zölle gegen Länder eingeführt, die es in der Form nie gab. Anstatt auf konkrete Handelsbarrieren oder...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: China-Zölle richten Blutbad am Aktienmarkt an - Bank-Aktien rauschen ab
04.04.2025

Die Gegenzölle aus China schicken den DAX aktuell tief in die Verlustzone. Globale Sorgen um das Wirtschaftswachstum setzen vor allem dem...

DWN
Technologie
Technologie WhatsApp-Nachrichten-Limit: Meta führt Begrenzung ein - aber bitte keine Panik
04.04.2025

WhatsApp, der beliebte Messenger-Dienst von Meta, führt derzeit eine neue Funktion ein, die das Versenden von Nachrichten einschränkt....

DWN
Politik
Politik Russland drängt, Ukraine kämpft: Internationale Hilfe und politische Spannungen im Kriegschaos
04.04.2025

Die russischen Angriffe auf Grenzgebiete eskalieren, während die Ukraine auf internationale Hilfe und politische Lösungen setzt. Doch die...