Gemischtes

Nissan lässt neues Modell in Großbritannien produzieren

Lesezeit: 1 min
27.10.2016 14:03
Vier Monate nach dem Brexit-Votum feiert die britische Regierung eine wichtige Neuinvestition aus dem Ausland.
Nissan lässt neues Modell in Großbritannien produzieren

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Als erster großer Autobauer beschloss Nissan ein weiteres Vorhaben im Königreich, obwohl das Land aus der EU austreten will. Das neue Modell Qashqai und die nächste Version des X-Trail sollen in der größten dortigen Autofabrik in Sunderland gebaut werden, wie das japanische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit sollen mindestens 7000 Arbeitsplätze gesichert werden. Premierministerin Theresa May wertete die Entscheidung als wegweisenden Vertrauensbeweis für den Standort Großbritannien.

Nissan-Chef Carlos Ghosn hatte zuletzt noch vor den Folgen eines Brexit gewarnt und weitere Investitionen auf der Insel infrage gestellt. Ein Firmensprecher sagte nun, der Beschluss sei durch Zusagen der Regierung begünstigt worden. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person erläuterte, Nissan seien Extrahilfen schriftlich zugesichert worden für den Fall, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Werkes infolge des Anti-EU-Referendums im Juni leiden sollte. Sunderland steht für einen Neuaufschwung der britischen Autoindustrie. Nissan hatte sein Werk dort im Jahr 1984 aus der Taufe gehoben.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Heribert Prantl: „In der Geschichte der Bundesrepublik gab es noch nie so umfassende Eingriffe in die Grundrechte“

DWN-Chefredakteur Hauke Rudolph hat mit Heribert Prantl gesprochen. Der prominente Journalist und Jurist warnt davor, dass der Staat die...

DWN
Politik
Politik Eine neue Geldtheorie soll den sozialistischen Green New Deal durchsetzen

Mit der Umsetzung einer neuen Geldtheorie soll der internationale Green New Deal durchgesetzt werden. Dadurch werde Kritikern zufolge die...

DWN
Finanzen
Finanzen Finanz-Insider: Der Euro ist unrettbar verloren

Durch eine Reihe extremer Maßnahmen ist es EZB und Politik noch einmal gelungen, den Zerfall der Eurozone abzuwenden. Doch die sich...

DWN
Finanzen
Finanzen Explosion der Immobilien-Preise: Mieten lohnt sich immer öfter als Kauf

In 51 von 75 Städten ist die finanzielle Belastung durch die Miete geringer als beim Kauf. Die Unterschiede sind vor allem in den...

DWN
Politik
Politik Österreich: Im Westen verankert, den Blick nach Osten

In der zwölften Folge der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders mit Österreich. Er analysiert die...

DWN
Finanzen
Finanzen Nutzt China den Bitcoin als Finanzwaffe gegen den US-Dollar?

PayPal-Mitbegründer Peter Thiel hat die US-Regierung aufgefordert, Chinas Beziehung zu Bitcoin aus einer geopolitischen Perspektive neu zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Steuern und Abgaben steigen kräftig: Auch Geringverdiener werden jetzt zur Kasse gebeten

Die Steuer- und Abgabenlast ist in Deutschland so hoch wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr und dürfte weiter steigen.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Trotz Pandemie: Investments in Logistik-Immobilien weiter hoch im Milliarden-Bereich

Die Pandemie beeinträchtigt zwar viele Branchen. Doch bleiben die Engagements im Immobiliensektor nach wie vor äußerst hoch.