Politik

Dramatisch: Jugend-Arbeitslosigkeit in Spanien steigt auf 55 Prozent

Die Arbeitslosen-Quote in Spanien hat mit 26 Prozent einen neuen Rekordstand erreicht. Die anhaltende Rezession im Land lässt keine Erholung auf dem Arbeitsmarkt erwarten. Die Wirtschaft schrumpfte um 1,7 Prozent.
24.01.2013 13:15
Lesezeit: 1 min

Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist im vierten Quartal 2012 mit 26 Prozent so hoch gewesen wie seit den 70-er Jahren nicht mehr. Sechs Millionen Spanier finden derzeit keine Arbeit, zitiert BBC die nationale Statistikbehörde. Besonders stark ist mit einer Quote von 55,13 Prozent Spaniens Jugend betroffen.

Die spanische Arbeitslosenquote ist doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt. Und sie ist auch deutlich höher als die von Premier Mariano Rajoy vorhergesagte Quote von 24,6 Prozent. Ursache für diese dramatische Entwicklung auf dem spanischen Arbeitsmarkt ist die anhaltende Rezession im Land. Das BIP ist im vierten Quartal 2012 um weitere 1,7 Prozent geschrumpft. So deutlich ging es seit 2009 nicht mehr bergab.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
DWN
Politik
Politik „Machen Sie sich auf die Auswirkungen gefasst“: EU kündigt weitere Gegenmaßnahmen zu US-Zöllen an
03.04.2025

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat die Bürger der EU auf die bevorstehenden wirtschaftlichen Folgen...

DWN
Politik
Politik US-Finanzminister warnt vor Vergeltungszöllen: Eskalation könnte die Lage verschärfen
03.04.2025

US-Finanzminister Scott Bessent hat betroffene Länder vor einer schnellen Reaktion auf die jüngste Ankündigung von Präsident Donald...

DWN
Politik
Politik AfD-Kandidat erstmals ins Verfassungsgericht gewählt: Zweidrittelmehrheit im Thüringer Landtag
03.04.2025

Die AfD hat einen Kandidaten für den Thüringer Verfassungsgerichtshof durchgesetzt: Rechtsanwalt Bernd Falk Wittig wurde mit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbercheck: Dürfen Arbeitgeber frühere Chefs kontaktieren?
03.04.2025

Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern können wertvolle Einblicke bieten – aber ist es rechtlich erlaubt, ohne Zustimmung des Bewerbers...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sichere KI statt Datenleck: Das müssen Firmen beim Chatbot-Einsatz beachten
03.04.2025

KI-Chatbots sind im Mittelstand längst Alltag – doch oft fehlt es an Sicherheitsstandards. Der Hamburger KI- und Digitalisierungsexperte...

DWN
Panorama
Panorama Orban trifft Netanjahu in Budapest trotz Haftbefehl -und erklärt Rückzug aus Internationalen Strafgerichtshof
03.04.2025

Viktor Orbán ignoriert den Haftbefehl, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Israels Premier erlassen hat – und heißt ihn in...

DWN
Politik
Politik Russlands Verzögerung der Verhandlungen könnte auch der Ukraine nützen
03.04.2025

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe oder Friedenslösung ziehen sich weiter hin. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: DAX-Kurs fällt nach Trumps Zollankündigung - wie sollten Anleger reagieren?
03.04.2025

Die erneute Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Aktienmärkte stark unter Druck gesetzt. Der DAX-Kurs...