Politik

Milliardenauftrag: Iran will 80 Flugzeuge von Boeing

Lesezeit: 1 min
12.12.2016 11:23
Der Iran und Boeing haben einen Vertrag zur Lieferung von 80 Verkehrsflugzeugen abgeschlossen.
Milliardenauftrag: Iran will 80 Flugzeuge von Boeing

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Fluggesellschaft IranAir orderte am Sonntag die Maschinen mit einem Listenpreis von rund 16,6 Milliarden Dollar. Dabei sollen binnen zehn Jahren 50 Flieger vom Typ 737 und 30 weitere vom Typ 777 geliefert worden. Beide Seiten hatten sich bereits im Juni auf einen vorläufigen Vertrag geeinigt, bei dem zunächst von 100 Maschinen die Rede gewesen war. Es ist der größte Abschluss zwischen beiden Ländern seit der islamischen Revolution 1979.

Auch der europäische Hersteller Airbus liefert Flugzeuge an den Iran. Dabei soll es um 106 Maschinen gehen. Airbus hatte den Großauftrag im Januar an Land gezogen. Er umfasste ursprünglich insgesamt 118 Flugzeuge zum Listenpreis von rund 27 Milliarden Dollar. Nach dem Ende des Atomstreits und der damit verbundenen Sanktionen drückt der Iran bei der Modernisierung seiner veralteten Flugzeugflotte aufs Tempo.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schmelzhütten in Europa müssen Produktion einstellen

Am Dienstag hat schon eine holländische Zinkhütte wegen hoher Energiekosten die Einstellung der Produktion angekündigt. Nun trifft es...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinn: Das oft übersehene Technologiemetall

Zinn wird im Rohstoffsektor gerne übersehen, dabei trägt es sein etwas angestaubtes Image vollkommen zu Unrecht.

DWN
Politik
Politik Washington Post: Der Weg zum Krieg

Die US-amerikanische Tageszeitung zeichnet über eine Reihe von Interviews mit Behördenvertretern aus den USA, der Ukraine sowie der EU...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Gas-Vorräte reichen weniger als drei Monate

Selbst wenn es Deutschland gelingen sollte, seine Reserven vollständig zu füllen, reicht das Gas nicht einmal drei Monate, falls Russland...

DWN
Finanzen
Finanzen Lebensmittel auf Kredit: Supermarkt-Kette zielt auf ärmere Kunden

Die britische Supermarktkette Iceland Foods bietet ihren Kunden Kredite für den Kauf von Lebensmitteln an. Das Programm richtet sich an...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ärgernis für deutschen Handel: Anhaltende Schiffs-Staus in der Nordsee

Staus großer Containerschiffe dürften die deutschen Nordseehäfen noch länger in Atem halten. Die volle Auswirkung wird erst im zweiten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Inflation in Großbritannien steigt über 10 Prozent

Die bereits hohe Inflation in Großbritannien hat sich weiter beschleunigt. Im Juli lagen die Verbraucherpreise um 10,1 Prozent höher als...

DWN
Finanzen
Finanzen Vorbereitung auf Super-Crash: Star-Investor stößt alle Aktien ab - bis auf eine

Der bekannte Investor Michael Burry warnt seit Monaten vor einem verheerenden Börsencrash und stößt fast seinen gesamten Aktienbestand...