Politik

Großbritannien: Überraschende Neuwahlen am 8. Juni

Großbritannien: Überraschende Neuwahlen am 8. Juni
18.04.2017 12:08
Lesezeit: 1 min

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Großbritannien soll am 8. Juni ein neues Parlament wählen. Die britische Premierministerin Theresa May sagte am Dienstag, dass es nötig sei, eine breite innenpolitische Basis für die Brexit-Verhandlungen zu finden. Das Ansinnen der Schotten nach einem neuen Unabhängigkeitsreferendum sei ein Problem auf diesem Weg.

Das britische Parlament soll bereits am Mittwoch über die Neuwahlen abstimmen.

May sagte, es gäbe keinen Weg zurück: Der EU-Austritt der Briten sei unumkehrbar. Die Briten wollten die Kontrolle über die Grenzen und Freiheit bei Handelsverträge mit "alten Freunden und neuen Partnern". Dies werde von einigen anderen Parteien ablehnt. Die anderen Parteien würden versuchen, der Regierung beim Brexit in den Arm zu fallen und die Position Großbritanniens gegenüber der EU zu schwächen. Dies sei zu verhindern, indem nun gewählt wird. May sagte, dass sie diese Entscheidung nur widerstrebend getroffen habe.

Großbritannien müsse eine starke Verhandlungsposition gegenüber der EU aufbauen, dies sei nur möglich, wenn das Land geeint sei - insbesondere die politischen Parteien. May sagte, dass die Briten zwar geeint seien, in "Westminster" jedoch keine Einigkeit bestehe.

Für die EU ist die Meldung von Neuwahlen ein Problem, weil nun die Phase der Unsicherheit über die Entwicklung der Verhandlungen deutlich ausgeweitet wird und das Szenario eines Austritts ohne Deal an Wahrscheinlichkeit gewinnt.

Die Briten verfolgen seit längerem einen Konfrontationskurs mit der EU.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
X

DWN Telegramm

Verzichten Sie nicht auf unseren kostenlosen Newsletter. Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie jeden Morgen die aktuellesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik.
E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und erkläre mich einverstanden.
Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

DWN
Politik
Politik AfD-Kandidat erstmals ins Verfassungsgericht gewählt: Zweidrittelmehrheit im Thüringer Landtag
03.04.2025

Die AfD hat einen Kandidaten für den Thüringer Verfassungsgerichtshof durchgesetzt: Rechtsanwalt Bernd Falk Wittig wurde mit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sichere KI statt Datenleck: Das müssen Firmen beim Chatbot-Einsatz beachten
03.04.2025

KI-Chatbots sind im Mittelstand längst Alltag – doch oft fehlt es an Sicherheitsstandards. Der Hamburger KI- und Digitalisierungsexperte...

DWN
Panorama
Panorama Orban trifft Netanjahu in Budapest trotz Haftbefehl -und erklärt Rückzug aus Internationalen Strafgerichtshof
03.04.2025

Viktor Orbán ignoriert den Haftbefehl, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Israels Premier erlassen hat – und heißt ihn in...

DWN
Politik
Politik Russlands Verzögerung der Verhandlungen könnte auch der Ukraine nützen
03.04.2025

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe oder Friedenslösung ziehen sich weiter hin. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: DAX-Kurs fällt nach Trumps Zollankündigung - wie sollten Anleger reagieren?
03.04.2025

Die erneute Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Aktienmärkte stark unter Druck gesetzt. Der DAX-Kurs...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Ostdeutsche Textilbranche kämpft mit Umsatzeinbußen – trotz erfolgreichen Neustart
03.04.2025

Sachsen und Thüringen zählen noch zu den größten Textilstandorten bundesweit. Doch die ostdeutsche Textilbranche hat erheblich zu...

DWN
Politik
Politik Trump Strafzölle: Warum fehlt Russland auf Trumps Zölle-Liste?
03.04.2025

Die von US-Präsident Donald Trump verkündeten Strafzölle treffen eine Liste von 185 Handelspartnern – Russland fehlt darauf, im...

DWN
Panorama
Panorama April 2025: Lohn, Pakete, Elterngeld - die wichtigsten Änderungen
03.04.2025

Beschäftigte im Bau erhalten mehr Lohn, Pakete werden teurer und auch im neuen Bundestag steht einiges an. Der neue Monat bringt zudem...