Politik

Schwarzfahrer schlägt Zugbegleiter krankenhausreif

Lesezeit: 1 min
14.05.2017 16:47
Ein Schwarzfahrer hat bei Magdeburg einen Zugbegleiter krankenhausreif geprügelt, als dieser seinen Fahrschein kontrollieren wollte.
Schwarzfahrer schlägt Zugbegleiter krankenhausreif

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ein Schwarzfahrer hat einen Zugbegleiter in einer Regionalbahn krankenhausreif geprügelt. Der Unbekannte sollte nahe des Bahnhofs Magdeburg-Neustadt seinen Fahrschein zeigen, stattdessen schlug er auf den 55-Jährigen ein, wie die Bundespolizeiinspektion Magdeburg am Sonntag mitteilte. Demnach schlug er den Zugbegleiter zunächst mehrmals mit der Faust ins Gesicht, dann trat er gegen den Kopf des inzwischen am Boden liegenden Opfers. Reisende hätten bei der Attacke, die sich bereits am Freitag ereignete, zwar eingegriffen, den Täter aber nicht an seiner Flucht hindern können. Der Zugbegleiter kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Zu einer weiteren Attacke kam es am Samstagabend in Stendal. Laut Bundespolizei waren ein 44-Jähriger und sein 22 Jahre alter Begleiter in einem Intercity unterwegs - offenbar ohne Fahrschein. Beide seien stark betrunken gewesen und wurden am Hauptbahnhof Stendal im Zug von einer Streife kontrolliert. Dabei seien beide Männer ausgerastet, der Ältere haben einen Beamten gegen eine Wand gestoßen. Die Polizei konnte beide fassen. Es wurde Anzeige erstattet, hieß es.

Die Bundespolizeidirektion Magdeburg teilt dazu mit:

Unfassbares Gewaltpotential: "Schwarzfahrer" schlägt Zugbegleiter krankenhausreif

14.05.2017 – 12:57

Am Freitag, den 12. Mai 2017 kam es gegen 17.40 Uhr während einer Fahrscheinkontrolle in einer Regionalbahn, auf Höhe des Bahnhofes Magdeburg-Neustadt, zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil eines Zugbegleiters.

Der 55-jährige Geschädigte wollte die Fahrscheine kontrollieren. Ein bisher unbekannter Mann versuchte sich der Kontrolle zu entziehen und schlug den Zugbegleiter mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Doch damit nicht genug: Der Zugbegleiter fiel aufgrund der Schläge hin. Der Täter trat dem Kontrolleur daraufhin mehrfach mit dem Fuß gegen den Kopf. Couragierte Reisende versuchten den Täter festzuhalten. Dieser riss sich jedoch los und flüchtete aus dem Zug, über die Gleise, in Richtung eines Wohngebietes.

Die hinzugerufene Bundespolizei leitete eine Nahbereichsfahndung ein, die jedoch bis jetzt ergebnislos verlief. Der Zugbegleiter musste aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Ermittlungen der Bundespolizei laufen auf Hochtouren. So wurden die Reisenden im Zug befragt und die Videobänder aus dem betroffenen Zug sichergestellt. Diese werden nun ausgewertet, um den Täter zu identifizieren. Den Mann erwarten Strafanzeigen wegen der Schwarzfahrt und einer gefährlicher Körperverletzung.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Marktbericht
Marktbericht Mit digitalem Gold auf Erfolgskurs

Die Vervielfachung der Geldmenge hat enorme Auswirkungen. Die Inflation ist nicht mehr aufzuhalten. Auf der anderen Seite zeichnet sich...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der Ausverkauf geht weiter: Nächster deutscher Hightech-Konzern wird vom Ausland übernommen

Trotz ständigen Bekundungen der Bundesregierung, strategisch wichtige Unternehmen vor Übernahmen aus dem Ausland zu schützen, geht der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Zwischen Russland und Saudi-Arabien bahnt sich ein neuer Ölpreis-Krieg an

Im März findet das nächste Treffen der OPEC + statt. Während Saudi-Arabien die Öl-Produktion weiter drosseln will, plädiert Russland...

DWN
Politik
Politik Jetzt bahnt sich auch ein digitaler EU-Impfpass an

Am 25. und 26. Februar werden die Mitglieder des Europäischen Rates zusammenkommen, um über die Einführung von digitalen Impfpässen zu...

DWN
Deutschland
Deutschland Plötzlich üben die Medien Kritik an Spahn, doch es ist zu spät

Die Medienlandschaft hat sich dazu durchgerungen, Jens Spahn zu kritisieren. Doch es ist zu spät, obwohl die Deutschen...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank warnt vor überhöhten Immobilienpreisen

Im vergangenen Jahr haben die „markanten Preisübertreibungen“ auf dem Wohnungsmarkt zugenommen, so die Bundesbank. Teilweise liegen...

DWN
Finanzen
Finanzen Digitale Zentralbankwährungen für den Großhandel und Einzelhandel bahnen sich an

In einem aktuellen Bericht plädiert die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich für die Einführung von digitalen...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeld-Nutzung in den USA ist während der Pandemie gestiegen

In den USA ist nach Angaben eines Unternehmens für Sicherheitsdienste und Werttransporte die Bargeldnutzung gestiegen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schwab hatte es „vermutet“: Großunternehmen werden größer, während Kleinunternehmen ganz verschwinden

Der Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab schreibt in seinem Buch „Covid-19: Der Grosse Umbruch“, das im Juli 2020 erschienen...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundeskabinett beschließt Einführung des digitalen Impfpasses

Das Bundeskabinett hat am Montag die Einführung eines digitalen Impfpasses beschlossen, damit Geimpfte Restaurants und Konzerte besuchen...

DWN
Politik
Politik Blackwater-Gründer Prince spielte zentrale Rolle im Libyen-Krieg

Einem UN-Bericht zufolge spielte der Blackwater-Gründer Erik Prince eine wichtige Rolle im Libyen-Konflikt. Dass die UN erst jetzt auf...

DWN
Finanzen
Finanzen BÖRSE AKTUELL: Heftige Korrektur bei Bitcoin - jetzt wird der Einstieg vollends zum Vabanque-Spiel

Gestern vermeldeten wir den rapiden Kursverfall der Kryptowährung "Bitcoin". Heute liefert unser Börsen-Experte Andreas Kubin, wie...

DWN
Finanzen
Finanzen Dax: Anleger hoffen nach Powells Rede weiter auf Riesen-Konjunkturpaket aus den USA

Die Börsen entwickeln sich langsam weiter. Heute Nachmittag warten die Anleger auf wichtige Konjunkturdaten.

DWN
Politik
Politik E-Patientenakte: Merkel und Spahn haben den Datenschutz ausgehebelt, doch keiner hat es bemerkt

Die Bundesregierung hat durch ein neues Patientenakten-Gesetz den Datenschutz ausgehebelt. In der Akte sollen alle relevanten...

DWN
Deutschland
Deutschland Geduld des Handels ist am Ende: Klagewelle gegen Lockdown rollt

Obi, Media Markt, Breuninger und Co. wollen nicht länger auf Zugeständnisse der Politik warten. Immer mehr Händler versuchen, vor...