Politik

Kredite nachgefragt: KfW will mehr Geld vom Kapitalmarkt

Lesezeit: 1 min
03.07.2017 22:39
Die staatliche Förderbank KfW braucht mehr Geld vom Kapitalmarkt, um die Kreditnachfrage zu befriedigen.
Kredite nachgefragt: KfW will mehr Geld vom Kapitalmarkt

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Banken  
Anleihe  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die staatliche Förderbank KfW braucht in diesem Jahr voraussichtlich mehr Geld vom Kapitalmarkt als gedacht. Der Refinanzierungsbedarf werde bei bis zu 80 Milliarden Euro liegen, weil sich ein größeres Kreditneugeschäft abzeichne als erwartet, erklärte Kapitalmarktvorstand Günther Bräunig am Montag in Frankfurt laut Reuters. Grund dafür sei die lebhafte Konjunktur in Deutschland. Bisher hatte die KfW damit kalkuliert, dass sie 75 Milliarden Euro werde aufnehmen müssen. Im vergangenen Jahr waren es 72,8 Milliarden Euro.

Die Förderbank kann sich am internationalen Kapitalmarkt so günstig wie keine Geschäftsbank refinanzieren, weil sie dem Staat gehört. Im ersten Halbjahr hat sie 51,6 Milliarden Euro aufgenommen, gut ein Fünftel mehr als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Dabei greift die KfW wieder verstärkt zu Euro-Anleihen, die mit 29 (2016: 17) Milliarden Euro mehr als die Hälfte des Volumens ausmachten. Das ging zu Lasten des Dollar, der mit 19 (20) Milliarden Euro nur die zweite Geige spielte. Die Mischung werde auch im zweiten Halbjahr so bleiben, erklärte die KfW.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Impfung für Kinder? Sturm der Entrüstung gegen Spahn und Wieler, Portal sammelt innerhalb weniger Stunden hunderttausende Unterschriften

Gegen die Pläne von Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler, auch Kinder zu impfen, mobilisiert sich massiver Widerstand.

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeldabschaffung nimmt immer konkretere Formen an: Nach neuem EU-Vorschlag drohen Verhältnisse wie in Schweden

DWN-Gastautor Hansjörg Stützle analysiert, wie die Abschaffung des Bargelds schrittweise voranschreitet. Zum Schluss zeigt er auf, wie...

DWN
Politik
Politik Zahl der Toten in Nahost steigt, Spekulationen um Bodenoffensive

Israel flog am Freitag erneut zahlreiche Luftangriffe, die Hamas feuerte weitere Raketen ab. Zudem zieht das israelische Militär Truppen...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Auslandsumsätze: Massiver Einbruch beim Mittelstand

Die Auslandsumsätze des deutschen Mittelstands sind im Jahr 2020 um 17 Prozent eingebrochen.

DWN
Deutschland
Deutschland Spahn feiert Impfrekord: 1,35 Millionen Menschen an einem Tag

Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mitteilte, wurden am Mittwoch und Donnerstag zusammen fast 2 Prozent der deutschen Bevölkerung...

DWN
Finanzen
Finanzen Ökonomen rechnen erst Anfang 2022 mit strafferem Fed-Kurs

Trotz des starken Inflationsanstieg im April erwarten Ökonomen einer neuen Umfrage zufolge, dass die US-Notenbank erst Anfang 2022 wieder...

DWN
Finanzen
Finanzen Dax-Erholung setzt sich fort, Knorr-Bremse gefragt

Die Erholung vom jüngsten Rücksetzer am deutschen Aktienmarkt geht auch am Freitag weiter. Tags zuvor war der Dax unter die Marke von...