Politik

Sudan: Russischer Botschafter tot im Swimming-Pool gefunden

Lesezeit: 1 min
26.08.2017 18:40
Der russische Botschafter im Sudan ist tot in seinem Swimmingpool aufgefunden worden.
Sudan: Russischer Botschafter tot im Swimming-Pool gefunden

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Russland  
UN  
Politik  

Der russische Botschafter im Sudan, Migayas Shirinsky, ist am Mittwoch in der sudanesischen Hauptstadt Khartoum verstorben. Das sagte ein Sprecher des russischen Außenministeriums der Nachrichtenagentur Tass. „Sobald wir detaillierte Informationen von den Mitarbeitern unserer Botschaft in Khartum bekommen, werden wir einen Bericht über die Umstände des Todes unseres Kollegen freigeben“, so der Sprecher.

Die BBC berichtet, dass der Botschafter tot in seinem Swimmingpool aufgefunden wurde. Die sudanesische Polizei meldete, dass alle Indizien auf einen natürlichen Tod hindeuten.

Mirgayas Shirinsky wurde 1954 geboren. 1977 absolvierte er das Moskauer Staatliche Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO) und trat dem sowjetischen diplomatischen Dienst bei.

Von 1991 bis 1993 war Shirinsky Berater an der russischen Botschaft im Jemen und von 1993 bis 1996 der russische Generalkonsul in Jeddah, Saudi Arabien.

Seine Botschaftertätigkeiten umfassten die Länder Ruanda von 2006 bis 2013 und Sudan ab 2013.

Seit November 2016 sind insgesamt damit sechs russische Top-Diplomaten verstorben, so The Independent.

Im November 2016 starb der Sicherheitschef des russischen Konsulats in New York, Sergei Krivov, an einem Herzinfarkt.

Im Dezember 2016 wurde der russische Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, von einem Attentäter getötet.

Im Januar 2017 starb der Chef der russischen Konsulatsabteilung in Athen, Andrei Malanin. Das russische Außenministerium gab natürliche Todesumstände als Ursache an.

Im selben Monat verstarb der russische Botschafter in Indien, Alexander Kadakin. Das russische Außenministerium gab einen Herzinfarkt als Todesursache an.

Im Februar 2017 erlitt der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin ebenfalls einen tödlichen Herzinfarkt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Technologie
Technologie Ein nationaler Stromausfall rückt immer näher: Deutschland schaufelt sich mit seiner radikalen Energie-Politik sein eigenes Grab

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert eine brisante Analyse der fehlenden Energiesicherheit unseres Landes.

DWN
Politik
Politik 5.000 Teilnehmer für heutige Corona-Demo in Berlin angemeldet

Für die heutige Corona-Demo in Berlin wurden nach Angaben der Polizei 5.000 Personen angemeldet. Die Demo läuft unter dem Motto „Es...

DWN
Politik
Politik Keine Masken, keine Polizei, keine Lockdowns: Wie DWN-Autor Christian Kreiß die Pandemie in Costa Rica erlebte

Um den Anti-Corona-Maßnahmen in Deutschland zu entfliehen, verbrachte Christian Kreiß drei Monate in Costa Rica. Der DWN-Autor liefert...

DWN
Politik
Politik Bundesjustizministerin Lambrecht fordert härteres Durchgreifen der Polizei bei Corona-Demos

Im Zusammenhang mit den Corona-Demos sagte die sozialdemokratische Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, dass die Polizei härter...

DWN
Finanzen
Finanzen Wegen Corona: Wirtschaftsexperten raten zu späterer Rente

Das Rententhema wird eines der wichtigsten im kommenden Bundestagswahlkampf. Führende Wirtschaftsinstitute raten jetzt zu einem höheren...

DWN
Finanzen
Finanzen Die Zentralbanken: Aufbruch in neue monetäre Welten

Im Windschatten der Coronakrise betritt die EZB monetäres Neuland. Rettungspakete von tausenden Milliarden Euro werden schon bald nichts...

DWN
Politik
Politik China ist der größte Profiteur der Corona-Krise

Vor einem Jahr erlebte die zweitgrößte Volkswirtschaft wegen der Corona-Krise einen schweren Einbruch. Nun legt sie den größten...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Bundesgesetz macht Klagen gegen Ausgangssperre vor Verwaltungs-Gerichten unmöglich

Das geplante Corona-Bundesgesetz hebelt die Verwaltungsgerichte aus. Es wird rechtlich nicht möglich sein, dass Bürger vor die...