Finanzen

Türkische Wirtschaft mit 5,1 Prozent Wachstum

Lesezeit: 1 min
11.09.2017 17:00
Die türkische Wirtschaft ist im zweiten Quartal des laufenden Jahres deutlich gewachsen.
Türkische Wirtschaft mit 5,1 Prozent Wachstum

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die türkische Wirtschaft erholt sich weiter mit einem deutlichen Wachstum von den Folgen des Putsches im vergangenen Jahr. Die Regierung in Ankara gab am Montag ein Wachstum von 5,1 Prozent im zweiten Quartal im Vergleich zu 2016 bekannt, berichtet Reuters. Für das Gesamtjahr erwartet Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci ein Plus von 5,5 Prozent.

Den Indikatoren für das dritte Quartal zufolge dürfte das Wachstum anhalten und an Schwung gewinnen, erklärte Vize-Ministerpräsident Mehmet Simsek. Er kündigte erneut ein Reform- und Wachstumsprogramm an, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Der gescheiterte Putsch im Juli vergangenen Jahres hatte die türkische Wirtschaft vorübergehend in Mitleidenschaft gezogen.

Im zweiten Quartal trugen alle wichtigen Branchen zum Wachstum bei. Der Landwirtschaftssektor etwa wuchs um 4,7 Prozent, die Industrie um 6,3 Prozent, der Bau um 6,8 Prozent und der Dienstleistungssektor um 5,7 Prozent, wie das Statistikinstitut mitteilte. Die US-Ratingagentur Moody's hatte das türkische Wirtschaftswachstum im August nach oben korrigiert. Sie rechnet statt mit 2,6 Prozent nun mit einem Plus von 3,7 Prozent.

„Dem Bericht vom Montag zufolge gehört die Türkei nun zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der G20 und verzeichnet das zweite Quartal in Folge ein Wachstum von über 5 Prozent. Die Investitionen stiegen so schnell wie zuletzt im Jahr 2015, angeführt von der Bauindustrie, wo große von der Regierung mitfinanzierte Projekte anstehen“, schreibt Bloomberg.

Die türkische Lira konnte nach Veröffentlichung der Zahlen zum Dollar zulegen und liegt jetzt bei etwa 3,40 Lira pro Dollar, nachdem der Kurs Anfang des Jahres noch bei über 3,75 Lira gelegen hatte. Auch zum Euro legte sie im Laufe des Tages leicht von etwa 4,10 Lira auf 4,08 Lira zu.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Marktbericht
Marktbericht Steigende Infektionszahlen drücken Dax unter psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten

Die deutschen Börsen werden weiter von der Pandemie belastet. Da konnten auch positive Nachrichten der Deutschen Bank nur wenig helfen,...

DWN
Deutschland
Deutschland Risiko einer zweiten Rezession in Deutschland steigt

Ökonomen schließen wegen der stark steigenden Corona-Positivtests und wegen der drohenden Gegenmaßnahmen einen Rückfall der deutschen...

DWN
Deutschland
Deutschland So verrückt sind manche Corona-Regelungen in Deutschland

Karneval ohne Schunkeln, Fußball ohne Fangesänge, Sex nur mit einem Partner: Eine Auswahl von interessanten Corona-Regelungen in den 16...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Londoner Airport Heathrow verliert europäischen Spitzenplatz

Die Corona-Pandemie kostet den Londoner Flughafen seinen europäischen Spitzenplatz. Das Management kürzte für das kommende Jahr seine...

DWN
Deutschland
Deutschland Einzelhandel fürchtet Einbruch bei wichtigem Weihnachtsgeschäft

Wegen des drohenden zweiten Lockdowns droht den deutschen Einzelhändlern nach einem schlechten Jahr nun auch ein schlechtes...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Krisen-Profiteur Delivery Hero liefert jetzt mehr als nur Essen

Nachdem der Essenslieferdienst seinen Umsatz im dritten Quartal verdoppeln konnte, will er nun weitere Märkte erschließen. An der Börse...

DWN
Deutschland
Deutschland Psychotherapeuten-Vereinigung: "Die Bundesregierung muss umfangreich und differenziert aufklären und die Menschen beteiligen"

Die ständig schlechten Nachrichten sind eine massive Bedrohung für die psychische Gesundheit. Der Bundesvorsitzende der Deutschen...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin klettert auf höchsten Stand seit Anfang 2018

Die starken Kursgewinne des Bitcoin setzen sich fort. Erreicht die größte Kryptowährung noch vor Weihnachten ein neues Allzeithoch?

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Exporteure fürchten verstärkte Corona-Maßnahmen

Die deutschen Exporteure blicken mit Sorge in die Zukunft, wie das Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Denn wichtige Handelspartner drohen...

DWN
Finanzen
Finanzen Kredit-Nachfrage in Deutschland legt zu, aber Banken verschärfen Vergabe-Standards

Aus einer heute veröffentlichten Umfrage der Bundesbank geht hervor: Die deutschen Banken zeigen sich aufgrund des fragilen...

DWN
Deutschland
Deutschland Hauptstadtflughafen BER soll weitere Staatshilfen erhalten

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sieht weiteren Bedarf für staatliche Hilfen beim Hauptstadtflughafen BER. Der Flughafen eröffnet...

DWN
Deutschland
Deutschland Merkel plant landesweite Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Die Bundesregierung wird sich am Mittwoch bei den Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder für schärfere Corona-Maßnahmen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stimmung unter Headhuntern so gut wie lange nicht mehr: Ende der Krise in Sicht?

Die Stimmung unter den Headhuntern hat sich nach den Einbrüchen im Frühjahr durch den Lockdown merklich gebessert.

DWN
Technologie
Technologie Enormes Wachstum: Plugin-Hybride boomen in Europa

In Europa wurden in den ersten drei Quartalen 316 Prozent mehr Plugin-Hybride zugelassen. In Deutschland ist das Wachstum sogar noch...