Finanzen

Kosten für Neubauten steigen stark an

Lesezeit: 1 min
20.10.2017 16:55
Die Kosten für Neubauten sind im Sommer deutlich gestiegen.
Kosten für Neubauten steigen stark an

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden sind in Deutschland im August so stark gestiegen wie seit neun Jahren nicht mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat legten die Preise um 3,1 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dies war demnach der höchste Anstieg der Preise seit 2008; damals hatte das Plus 3,3 Prozent betragen.

Nennenswerte Preissteigerungen gab es den Statistikern zufolge unter anderem bei den Rohbauarbeiten. Hier legten die Preise für Erdarbeiten um 4,6 Prozent zu, für Klempnerarbeiten erhöhten sie sich um 3,9 Prozent und für Gerüstarbeiten um 3,7 Prozent. Dachdeckerarbeiten waren um 3,6 Prozent teurer als im August 2016.

Deutlich stiegen auch die Preise für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen (plus 4,2 Prozent) und für Wärmedämm-Verbundsysteme (plus 4,0 Prozent). Für Metallbauarbeiten erhöhten sie sich im August 2017 um 3,9 Prozent.

Die Behörden in Deutschland haben in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres weniger Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt als im Vorjahreszeitraum. Von Januar bis einschließlich Juli 2017 wurden 199 426 Baumaßnahmen in Wohn- und Nichtwohngebäuden genehmigt, wie das Statistisches Bundesamt mitteilte. Das waren nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde 6,6 Prozent oder fast 14 200 weniger als ein Jahr zuvor. In 175 799 Fällen ging es um Neubauten (minus 3,8 Prozent).

Gegen den allgemeinen Trend lagen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 1,9 Prozent beziehungsweise gut 1800 Einheiten im Plus. Damit erreichte die Anzahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit fast 96 300 Wohnungen den höchsten Wert in dem Sieben-Monats-Zeitraum seit zwanzig Jahren.

Rückläufig waren unterdessen die Zahlen für Einfamilienhäuser (minus 7,7 Prozent auf 53 507 Einheiten) sowie für Wohnungen in Wohnheimen (minus 29,9 Prozent auf 9673 Einheiten), wozu auch Flüchtlingsunterkünfte zählen.

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Technologie
Technologie Petrochemie: Rettungsleine der Ölindustrie - und Dorn im Auge von Umweltschützern
24.04.2024

Auf den ersten Blick sieht die Zukunft des Erdölmarktes nicht rosig aus, angesichts der Abkehr von Treibstoffen, wie Benzin und Diesel....

DWN
Politik
Politik Sunaks Antrittsbesuch bei Kanzler Scholz - strategische Partnerschaft in Krisenzeiten
24.04.2024

Rishi Sunak besucht erstmals Berlin. Bundeskanzler Scholz empfängt den britischen Premierminister mit militärischen Ehren. Im Fokus...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank-Präsident: Zinssenkungspfad unklar, digitaler Euro erstrebenswert
24.04.2024

Spannende Aussagen von Bundesbank-Präsident Joachim Nagel: Ihm zufolge wird die EZB nach einer ersten Zinssenkung nicht unbedingt weitere...

DWN
Technologie
Technologie Habeck sieht großes Potenzial in umstrittener CO2-Einlagerung
24.04.2024

Die Technologie "Carbon Capture and Storage" (CO2-Abscheidung und -Speicherung) ist in Deutschland ein umstrittenes Thema. Inzwischen gibt...

DWN
Panorama
Panorama Fahrraddiebe nehmen vermehrt teure E-Bikes und Rennräder ins Visier
24.04.2024

Teure E-Bikes und Rennräder sind seit Jahren immer häufiger auf den Straßen zu sehen - die Anzahl von Diebstählen und die...

DWN
Technologie
Technologie KI-Hype in Deutschland: Welle von neuen Startups formiert sich
24.04.2024

Obwohl die Finanzierung von Jungfirmen allgemein ins Stocken geraten ist, werden in Deutschland gerade unzählige KI-Startups gegründet....

DWN
Politik
Politik USA kündigen massive Waffenlieferungen in die Ukraine an - Selenskyj äußert Dank
24.04.2024

Der US-Kongress hat die milliardenschweren Ukraine-Hilfen gebilligt. Jetzt könnte es laut Pentagon bei der ersten Lieferung sehr schnell...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Preiskrieg in China: Volkswagen im harten Wettbewerb der Elektroauto-Branche
24.04.2024

Volkswagen, lange Zeit der unangefochtene Marktführer in China, sieht sich nun einem intensiven Wettbewerb um den Elektroautomarkt...