Politik

Italien: Erste Stimmen sagen Neuwahlen voraus

Lesezeit: 1 min
25.02.2013 22:34
Die Wahl in Italien sehen die Linken als knappe Gewinner im Abgeordnetenhaus. Berlusconi dürfte den Senat gewinnen. Das Land ist unregierbar - Neuwahlen werden immer wahrscheinlicher.
Italien: Erste Stimmen sagen Neuwahlen voraus

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Euro  
Europa  
Italien  
Demokratie  
EU  

Erst nach Mitternacht dürfte es am Montag ein Endergebnis der italienischen Parlamentswahlen geben. Der Sprecher der Linken, Stefano Fassina, sagte nach dem überraschenden Sieg des Euro-Kritikers Beppe Grillo, dass die Bildung einer neuen Regierung sehr schwer werde. Er erwartet daher Neuwahlen, damit die Italiener eine klare Mehrheit wählen. Auch andere Vertreter der Sozialdemokraten sprachen sich bereits für Neuwahlen aus.

Silvio Berlusconi, dessen Freiheits-Partei ein erstaunliches Comeback feierte, ließ über seinen Parteichef ausrichten, dass das Wahlergebnis ein Signal für den Wechsel sei.

Der Sozialdemokrat Maurizio Gasparri sagte dem Corriere della Sera, dass die Wahl gezeigt habe, dass das Ausland für Mario Monti sei, die Italiener den Goldman-Banker und technokratischen Übergangspremier jedoch nicht wollten.

Monti kam mit seiner Bewegung knapp über 10 Prozent im Abgeordneten-Haus, verfehlte jedoch den Einzug in den Senat.

Morgen muss Staatspräsident Neapolitno entscheiden, welche Partei er mit de Regierungs-Bildung beauftragen wird. Beppe Grillo hat bereits angekündigt, mit seinem Movimento 5 Stelle (M5S) auf jeden Fall in die Opposition gehen zu wollen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Gegen Macron und EU: Millionen Franzosen laufen zu Marine Le Pen über

Nach aktuellen Umfragen wird Marine Le Pen die nächste Präsidentin Frankreichs. Sie fordert ein Ende der Globalisierung, bekennt sich zur...

DWN
Politik
Politik „Schwerwiegende Nebenwirkungen“: Norwegen streicht AstraZeneca vollständig aus Impfkampagne

Norwegen verzichtet wie Dänemark bei seiner laufenden Impfkampagne gegen Corona gänzlich auf den umstrittenen Impfstoff von AstraZeneca....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Marc Friedrich: Corona ist bald vorbei - wann wird die Politik mit der ganzen Wahrheit herausrücken?

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten veröffentlichen einen Auszug aus dem im April erschienenen neuesten Buch von Marc Friedrich: "Die...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Deutschland
Deutschland Polizei löst Corona-Party mit Pfefferspray auf, droht Bürgern mit Elektroschock-Pistole

In Düsseldorf hat die Polizei eine private Feier in einer Privatwohnung aufgelöst. Dabei setzten die Beamten nicht nur Pfefferspray ein,...

DWN
Deutschland
Deutschland Nach Denunziation: Polizei sprengt Geburtstagsfeier, Bürger flüchten aus Angst in den Wald

In Unterfranken hat die Polizei eine Geburtstagsfeier aufgelöst. Zuvor hatte ein Anrufer die Feiernden denunziert.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Eine neue Macht übernimmt den Fußball: Die Fans werden den reichen Club-Besitzern und Oligarchen noch hinterhertrauern

Früher wurde der Profi-Fußball von selbsternannten Sonnenkönigen beherrscht. Mittlerweile ziehen Multi-Milliardäre die Fäden. Doch...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lieferketten-Gesetz: "Die Belastungen für die Unternehmer stehen in keinem Verhältnis zum Ergebnis"

Das Parlament diskutiert gerade das neue Lieferketten-Gesetz der Bundesregierung: Unternehmen sollen künftig dafür Sorge tragen, dass...