Politik

Fitch erwartet deutliche Schuldenerleicherungen für Griechenland

Lesezeit: 1 min
17.02.2018 01:09
Die Ratingagentur Fitch erwartet eine baldige Schuldenerleichterung für Griechenland.
Fitch erwartet deutliche Schuldenerleicherungen für Griechenland

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die US-Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands heraufgestuft. Die Bonität werde nun mit "B" statt "B-" bewertet, teilte Fitch am Freitag mit. Den Ausblick für Griechenland bewertete die Agentur als positiv. Die Note "B" bedeutet aber, dass Anleihen des Landes weiterhin als hochriskant eingestuft werden. Es ist unklar, ob das neue RAting die EZB dazu veranlassen wird, griechische Bonds zu kaufen. Athen fordert dies seit längerem.

Als Gründe für die Hochstufung nannte Fitch die politische Stabilität und das Wirtschaftswachstum in Griechenland. Tatsächlich ist das Wirtschaftswachstum und vor allem die ökonomische Lage der Bevölkerung seit der milliardenschweren Banken-Rettung in Griechenland weiterhin ausgesprochen angespannt.

Allerdings, so Fitch, sei in diesem Jahr mit "erheblichen Schuldenerleichterungen" der Eurogruppe zu rechnen.

2015 vereinbarte Athen mit den internationalen Gläubigern ein neues Kreditpaket über bis zu 86 Milliarden Euro. Dieses endet im August.

Die Euro-Partner müssen in den kommenden Monaten entscheiden, ob sie Athen längerfristige Schuldenerleichterungen gewähren, damit das Land dauerhaft finanziell auf eigenen Füßen stehen kann.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Interview mit Angela Merkel: "Man kann auch etwas von mir lernen"

DWN-Autor Arno Luik hat im März sein Buch "Als die Mauer fiel, war ich in der Sauna. Gespräche über den Wahnsinn unserer Zeit"...

DWN
Deutschland
Deutschland Rheinmetall: Wandel durch Krieg

"Wandel durch Handel": Bis vor kurzem galt dieses Motto noch.

DWN
Deutschland
Deutschland Ernst Wolff: "Friedrichs Traum von der Freiheit"

Ernst Wolff hat ein neues Buch veröffentlicht, das wir an dieser Stelle besprechen.

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Technologie
Technologie Steht die Atomkraft vor einer Renaissance? Teil 2

Lesen Sie den zweiten Teil der Atomkraft-Analyse von Nicolas Dvorak: Die Bundesregierung könnte den Ausstieg aus der Atomkraft...

DWN
Politik
Politik Widerstand wächst: Befreit sich Südamerika von der Knute der USA?

Lesen Sie die große Analyse von DWN-Autor Rüdiger Tessmann: Wie Südamerika zwei Jahrhunderte lang unter US-amerikanischer Herrschaft...

DWN
Politik
Politik Macron will die EU abschaffen

Kaum jemand bekam mit, welche Pläne der französische Präsident diese Woche verkündete.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Trotz Sanktionen: Russlands Einnahmen aus dem Ölgeschäft steigen um 50 Prozent

Russlands Öl-Einnahmen sind dieses Jahr um rund 50 Prozent gestiegen, sagt die Internationale Energieagentur. Die Sanktionen gegen das...