Politik

China zwingt Staatsbetriebe zum Abbau von Schulden

Lesezeit: 1 min
15.07.2018 19:06
Die chinesische Regierung drängt die staatseigenen Unternehmen zum Schuldenabbau.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Sechs der großen staatseigenen Konzerne in China haben konkrete Pläne zum Abbau ihrer hohen Schulden vorgestellt, nachdem sie von der Zentralregierung in Peking dazu gedrängt wurden. Bei den Unternehmen handelt es sich um den Raffineriekonzern Sinopec sowie um die Energiekonzerne Huaneng und Huadian, die China Railway Construction Corporation, die China State Construction Engineering Corp und die China Merchants Group.

Im Jahr 2016 hatte die Regierung damit begonnen, die massiven Überkapazitäten in mehreren Branchen durch Firmenschließungen abzubauen. Derzeit gibt es noch 96 staatseigene Betriebe in China. Im Jahr 2012 waren es noch 117, berichtet der englischsprachige Dienst von Reuters.

Bis 2020 sollen diese Unternehmen das Verhältnis ihrer Schulden zu ihren Wertanlagen um 2 Prozent senken. Derzeit liegt die Rate durchschnittlich bei 66 Prozent.

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Der Chefredakteur kommentiert: Keine Hausaufgaben mehr? Die Grünen und ihr verhängnisvoller Irrweg
21.06.2024

Liebe Leserinnen und Leser, jede Woche gibt es ein Thema, das uns in der DWN-Redaktion besonders beschäftigt und das wir oft auch...

DWN
Politik
Politik China-Besuch: Habeck fordert Überarbeitung der deutschen China-Strategie
21.06.2024

Kaum in Peking angekommen, äußert sich Robert Habeck mit klaren Worten - auch Richtung Berlin. Der Vizekanzler fordert eine...

DWN
Finanzen
Finanzen „Energiepreisbremsen schaffen Planungssicherheit für Unternehmen“
21.06.2024

Der Inflationsanstieg auf 2,4 Prozent im Mai deutet auf eine langfristige Herausforderung hin, sagt ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski und...

DWN
Politik
Politik Bildungskollaps: Zuwanderung, Unterfinanzierung, Leistungsabfall – Deutschlands Schulen am Limit!
21.06.2024

Aktuelle Studien attestieren einen rapiden Abbau der schulischen Leistung, immer mehr Jugendliche ohne Schulabschluss und eine hohe soziale...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Habecks Asienreise: Strategischer Schachzug gegen Russland?
21.06.2024

Die Besuche des Bundeswirtschaftsministers Robert Habecks in Südkorea und China zielen darauf ab, die Handelsbeziehungen zu stärken und...

DWN
Politik
Politik Ungarischer Regierungschef Viktor Orbán über neue EU-Führung: „Koalition für Krieg und Migration“
21.06.2024

Manfred Weber (EVP-CSU) ist für ihn ein „Beelzebub“, Ursula von der Leyen ihm gegenüber nur eine „kleine Ministrantin“. Auf...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VARTA kappt Umsatzziel: Aktie sackt ab! Gehen die Lichter bald aus?
21.06.2024

„Hundertprozentige Verlässlichkeit ist für VARTA die Basis jedes Handelns – ob in Produkten, Prozessen oder Beziehungen.“ Dieser...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wenn China angreift - Menschen in Taiwan bereiten sich auf Tag X vor
21.06.2024

Seit siebzig Jahren schwelt der Konflikt zwischen China und Taiwan. In den vergangenen Monaten hat sich die Lage jedoch zugespitzt. Wann...