Politik

Übelkeit bei Passagieren: Ryanair muss Flug abbrechen

Lesezeit: 1 min
14.07.2018 08:14
Eine Ryanair-Maschine muss eine Sicherheitslandung in Frankfurt-Hahn vornehmen. Einige Passagiere kommen anschließend verletzt ins Krankenhaus.
Übelkeit bei Passagieren: Ryanair muss Flug abbrechen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nach der Sicherheitslandung eines Ferienfliegers auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn sind 33 Passagiere ins Krankenhaus gebracht worden. «Die Fluggäste klagten über Kopf- und Ohrenschmerzen und litten an Übelkeit», sagte ein Sprecher der Bundespolizei am frühen Samstagmorgen.

Der Billigflieger Ryanair hat die Notlandung der mit 189 Menschen besetzten Maschine mit einem plötzlichen Druckabfall in der Kabine begründet. Sauerstoffmasken seien während des Fluges eingesetzt worden und die Maschine sei in einen kontrollierten Sinkflug übergegangen, sagte ein Ryanair-Sprecher am Samstag in Dublin.

Das Flugzeug war am Freitagabend auf dem Flug von Dublin zum kroatischen Küstenort Zadar, als der Kapitän um die Erlaubnis zur Landung in Hahn bat. Sanitäter und Notärzte kümmerten sich um die Fluggäste. Krankenwagen fuhren die Verletzten in die Klinik. Die unversehrten Passagiere verbrachten die Nacht am Flughafen. «Eine Ersatzmaschine fliegt die Leute vermutlich am Samstag an ihren Zielort», sagte der Polizeisprecher weiter.

Was genau an Bord passierte, stand zunächst nicht fest. «Das müssen jetzt die Fachleute klären, das kann aber eine Zeit dauern», betonte der Sprecher. Bei Ryanair und am Flughafen Frankfurt-Hahn war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Energiekrise: Deutschland muss zittern - aber Russland mindestens genauso

Während Russland den Europäern schrittweise den Gashahn zudreht, ist der Kreml gezwungen, sich neue Absatzmärkte zu eröffnen. Aber das...

DWN
Technologie
DWN
Finanzen
Finanzen Sanktionen hindern Russland, Anleihezinsen zu bezahlen - erste Gläubiger betroffen

Den Ausschluss Russlands aus westlichen Finanztransaktionssystemen bekommen die ersten Investoren zu spüren.

DWN
Deutschland
Deutschland Experte: Steigende Corona-Inzidenzen sind irrelevant

Die derzeit steigenden Infektionszahlen sieht ein Gesundheitsexperte gelassen. Minister Lauterbach warnt vor einer „Sommerwelle“.

DWN
Politik
Politik G7-Gipfel verhängt weitere Sanktionen gegen Russland - keine Einigung bei Öl und Gold

Unter der Leitung der US-Regierung wird das Sanktionsregime gegen Russland ausgeweitet. Auf wichtigen Feldern besteht aber weiterhin...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das WEF als Selbstbedienungsladen: Die Nebengeschäfte des Klaus Schwab

DWN-Kolumnist Ernst Wolff zeigt auf: Der Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, ist ein umtriebiger Geschäftsmann.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Deutschland
Deutschland KREISS PRANGERT AN: Mehr als 400 Milliarden Euro wandern in die falschen Taschen

DWN-Autor Christian Kreiss stellt höhere Steuern und Enteignungen zur Diskussion.